23. Juli 2018 06:27
Regionalliga

Engineers mit knapper Niederlage in Pforzheim

Die KIT SC Engineers haben am vergangenen Samstag ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen.


Bei zeitweise strömendem Regen unterlag die Mannschaft den Pforzheim Wilddogs mit 41:38. Zwei Wochen nach der Niederlage gegen die Biberach Beavers haben sich die Engineers damit vermutlich endgültig aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet.
Dabei begann das Spiel sehr vielversprechend für das Team von Headcoach Falco Böllhoff. Der erste Drive der Pforzheimer konnte von der grün-weißen Defensive direkt nach drei Spielzügen beendet werden. Die Offensive marschierte anschließend vor allem durch die starken Läufe von Running Back Cató Zoua bis an die 20-Yard-Linie der Wilddogs. Von dort fand Quarterback Jonas Lohmann seinen wiedergenesenen Wide Receiver Simon Wasihun zum 7:0 in der Endzone.
Auch auf der nächsten Angriffsserie konnten sich die Engineers wieder mühelos über das gesamte Feld bewegen. Am Ende war es Cató Zoua, der den Ball aus 20 Yards Entfernung in die Endzone und damit zum 14:0 trug.

Danach sendeten auch die Pforzheimer ein erstes Lebenszeichen mit ihrer Offensive. Mit einer guten Mischung aus Lauf- und Passspielzügen marschierten die Gastgeber über das Feld und konnten ihren Rückstand am Ende durch einen Touchdown-Pass auf 7:14 verkürzen. Die Engineers ließen sich davon nicht verunsichern und zogen ihrerseits wieder eine vielversprechende Angriffsserie auf. Am Ende hielt die Pforzheimer Defensive jedoch stand, sodass die Gäste sich mit einem Field Goal und damit dem 17:7 zufriedengeben mussten.
Der anschließende Kick-Off brachte die nächsten Punkte für Pforzheim. Der Returner der Gastgeber konnte von keinem der Verteidiger gestoppt werden und trug den Ball direkt zum 14:17-Anschluss zurück.
Mit nur noch wenigen Minuten auf der Uhr starteten die Engineers ihren nächsten Drive. Durch einen starken Lauf von Cató Zoua und einen anschließend nicht weniger guten Pass von Jonas Lohmann auf Thomas Thorn arbeitete sich die Offensive bis an die 17-Yard-Linie der Wilddogs heran. Kurz darauf war es erneut Cató Zoua, der aus sieben Yards Entfernung zum Touchdown lief. Mit dem 24:14 ging es kurz darauf in die Pause.
Der Beginn des dritten Quarters läutete die schwächste Phase der Engineers im gesamten Spiel ein. Direkt auf der ersten Angriffsserie wurde ein Pass von Backup-Quarterback Manuel Kuberczyk abgefangen und bis an die 35-Yard-Linie zurückgetragen. Von dort warf der Pforzheimer Quarterback wenige Spielzüge später einen weiten Pass auf einen seiner Receiver in der Endzone und verkürzte damit den Rückstand auf 21:24.
Auch auf dem nächsten Drive konnte sich die Offensive der Engineers nicht durchsetzen und war gezwungen zu punten. Der Versuch eines angetäuschten Punts konnte von den Pforzheimern gestoppt werden, sodass die Wilddogs erneut in aussichtsreicher Feldposition an den Ball kamen. Diese Chance ließen sich die Gastgeber nicht entgehen und erzielten wenige Spielzüge später durch einen weiteren Touchdown die 27:24-Führung.

Die Engineers brauchten bis zum Ende des dritten Quarters, um wieder in das Spiel zurückzufinden. Für den Weckruf verantwortlich war Defensive End Paul Faber, der nach einem Fumble der Pforzheimer den Ball an der eigenen 3-Yard-Linie sichern konnte. Danach bewegte sich die Offensive durch starke Pässe des inzwischen wieder eingewechselten Jonas Lohmann auf Simon Saurbier und Thomas Thorn bis knapp vor die Mittellinie. Der anschließende Lauf von Cató Zoua endete erst 53 Yards später in der Endzone der Wilddogs, wodurch die Engineers wieder mit 30:27 in Führung gingen.
Die Pforzheimer benötigten in dem inzwischen offenen Schlagabtausch nur wenige Minuten, um ihrerseits wieder durch einen weiten Touchdown-Pass in Führung zu gehen. Auch hier gelang den Engineers wenig später die passende Antwort. Am Ende eines guten Drives erzielte Cató Zoua aus 5 Yards Entfernung seinen vierten Touchdown des Spiels. Durch die anschließende Two-Point-Conversion von Jonas Lohmann gingen die Engineers mit 38:34 in Führung.

Mit noch 90 Sekunden verbleibender Spielzeit starteten die Wilddogs ihren letzten Drive des Spiels. Durch einige sehr gute Pässe sowie unglückliche Strafen auf Seiten der Engineers bewegten sich die Hausherren bis an die 10-Yard-Linie der Gäste. Von dort erzielten die Pforzheimer neun Sekunden vor Spielende durch einen Touchdown-Pass die 41:38-Führung.
Die Engineers-Offensive konnte sich noch einmal bis an die 15-Yard-Linie der Wilddogs vorarbeiten und bekam mit einer verbleibenden Sekunde Spielzeit eine letzte Chance auf den Sieg. Der Pass von Jonas Lohmann konnte jedoch nicht gefangen werden, sodass sich die Mannschaft am Ende trotz des leidenschaftlichen Kampfes geschlagen geben musste.

Die Wilddogs haben ihr nächstes Spiel am 04. August bei den Weinheim Longhorns. Die Engineers empfangen die Weinheimer bereits am nächsten Samstag in Karlsruhe.
Die KIT SC Engineers bedanken sich bei den Pforzheim Wilddogs für das gute und faire Spiel und wünschen ihnen für den weiteren Saisonverlauf viel Erfolg.

Engineers vs Wilddogs (Fotos: Timothée Kammies)