14. Juni 2017 06:43
German Football League 2

Noch ein Razorbacks-Team zu Gast - Phantoms empfangen am Samstag Fürstenfeldbruck

Wenn am Samstag, 17. Juni, die Wiesbaden Phantoms in der GFL2 die Fursty Razorbacks aus Fürstenfeldbruck empfangen, sehen die Zuschauer im Europaviertel in „Camp Lindsey“ ab 17 Uhr den Vergleich zweier Dinosaurier in Deutschlands Football-Landschaft.


Die Phantoms wurden 1984 gegründet, die Razorbacks 1986; beide gehören damit zu den ältesten deutschen Footballclubs und haben auch ansonsten viel gemeinsam.

Auch die Fursty Razorbacks setzen seit Jahren auf eine vorbildliche Nachwuchs-arbeit und könnten in der GFL-J, der Jugendbundesliga, in der laufenden Saison noch auf die U19 der Wiesbaden Phantoms treffen. Beide Teams möchten die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft erreichen. Ebenso wie die Phantoms mussten auch die Bayern hin und wieder Rückschläge wegstecken und vor zehn Jahren sogar ihre Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückziehen.

Zurück in der GFL2 läuft es für die Razorbacks jedoch noch nicht wirklich rund. Mit 2:8 Punkten belegen die Gäste der Phantoms den siebten und damit letzten Platz der Liga. Die beiden Pluspunkte resultieren ausgerechnet vom Saisonauftakt Ende April gegen die Albershausen Crusaders, eben jener Mannschaft, die den Phantoms mit einem 35:34-Auswärtssieg den Start in die aktuelle Spielzeit gehörig verdarb.
 
49:41 gewannen die Razorbacks gegen die Crusaders, verloren danach aber teils recht deutlich gegen Ravensburg, Nürnberg, mit 20:28 gegen Gießen und zuletzt gegen 31:38 gegen Kirchdorf. Entsprechend hungrig dürften die Stachelrücken nach Wiesbaden kommen und die Phantoms täten ein Gutes daran, den Tabellenletzten nicht zu unterschätzen, denn die beiden Punkte gegen Fürstenfeldbruck sind dringend nötig, um bei aktuell 5:5 Punkten nicht noch mehr negative Zähler einzuheimsen.

Noch ist für die Phantoms in der sehr ausgeglichenen GFL2 Süd alles möglich, nach Minuspunkten liegt das Team von Head Coach Patrick Griesheimer aber hinter Ravensburg (8:2 Punkte), Gießen (7:3), Nürnberg (6:4) und Kirchdorf (3:3) aber nur auf Rang fünf. Albershausen (5:9 Punkte) und Fürstenfeldbruck (2:10) sind aus dem Meisterschaftsrennen bereits ausgeschieden.