Beim Heimspiel gegen Köln sind erstmals wieder Zuschauer im Stadion erlaubt

Am Sonnabend treffen die Königlichen in Dresden erneut auf die Cologne Crocodiles.

Bereits am vergangenen Samstag trafen die Dresden Monarchs auf ihren auch in dieser Woche wartenden Gegner – die Cologne Crocodiles. Der Start in die Saison 2021 der German Football League (GFL) verlief leider nicht nach Plan. Führten die Königlichen noch in Halbzeit eins (24:17), endete die punktereiche und teils spektakuläre Bundesligapartie mit einem knappen Sieg für Köln (41:48). Entsprechend groß war die Enttäuschung von Dresdens Cheftrainer Ulrich Däuber. „Wir haben offensiv einen guten Tag erwischt, defensiv aber zu viel zugelassen. Köln hat uns mit seiner Spielweise ein wenig überrascht. Nun ist es wichtig, die richtigen Schlüsse aus der vergangenen Partie zu ziehen und es vor heimischem Publikum deutlich besser zu machen“, gibt sich Däuber dennoch kämpferisch. Denn schon diesen Sonnabend (Kickoff: 16:45 Uhr) treffen die Monarchs erneut auf das Team aus Köln. Dann allerdings im heimischen Heinz-Steyer-Stadion und vor bis zu 1.530 Zuschauern.

Sechs Spiele. Sechs ungefährdete Siege. Die bisherige Bilanz gegen die Cologne Crocodiles konnte sich durchaus sehen lassen. Erst eine lange Coronapause, eine größtenteils unbekannte Mannschaftsaufstellung und eine neue, aggressive Offensivtaktik der Domstädter konnten diese Serie durchbrechen. Mit Christian Strong, einem kanadischen Quarterback mit britischem Pass, und einem schnellen und fangsicheren Receivercorp um die beiden Amerikaner Aaron Jackson und Makell Castle haben die Krokodile sich eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt. Die Mischung stimmt und die Chemie der Offensivabteilung ebenfalls. Wer braucht schon eine Defensive, wenn der eigene Angriff 48 Punkte produziert, mag man sich in Köln denken. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, mögen die sächsischen Footballfans entgegnen. Doch sollte es den Dresden Monarchs auch am kommenden Sonnabend nicht gelingen, Kölns Offensive zu stoppen, wird spätestens dann das Schwitzen beginnen.

Seit vergangenem Wochenende studiert Dresdens Cheftrainer daher das bereitstehende Videomaterial. Gingen die Monarchs noch blind in die erste Partie, konnten aufgrund der Corona-Pandemie, einem ligafreien Jahr und den dadurch fehlenden Erkenntnissen zu Gegner, Leistungsträgern und Taktik nur ahnen, was kommen könnte, weiß das Trainerteam um Ulrich Däuber und Robert Cruse nun Bescheid. „Es wird auch in Spiel zwei nicht leicht, Kölns Offensive zu stoppen. Nun wissen wir allerdings, was uns erwartet und können uns darauf vorbereiten. Ob dies genügt, um unserer Defensive einen besseren Zugriff zu erlauben, müssen wir abwarten. Wir bauen, neben unseren taktischen Anpassungen am Sonnabend, auch auf den Rückenwind von den Rängen. Mit dieser Hilfe sind wir hoffentlich im Vorteil“, so Däuber. Bis zu 1.530 Zuschauer sind am Sonnabend (Kickoff: 16.45 Uhr) im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion erlaubt. Es wird damit hoffentlich laut genug, um Kölns Angriff die Kommunikation zu erschweren und zumindest den direkten Vergleich beider Mannschaften doch noch für sich zu entscheiden. Es wäre so wichtig, wollen die Monarchs nicht schon früh den Anschluss an die Spitzenteams verlieren.