Cardinals am Sonntag im Spitzenspiel in Paderborn

„Wir fahren dahin, um zu gewinnen und um denen die erste Heimniederlage beizubringen!“ Klare Worte, die Sherman „DJ“ Anderson, Headcoach der Assindia Cardinals vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei den Paderborn Dolphins findet.

QB Dionne Thrweatt-Vasser (8) hat in den letzten beiden Spielen die Men in Blue zu deutlichen Siegen geführt.

Die Defense hatte den Paderborner Angriff im Hinspiel über weite Strecken fest im Griff (Foto: © Roland Schicho / Assindia Cardinals)

Denn wenn seine „Men in Blue“ am Sonntag um 15 Uhr im Hermann-Löns-Stadion einlaufen, liegt Spannung in der Luft: es geht um zwei Teams, die beide ein Ziel haben – Platz eins in der Regionalliga West und damit die Relegation zur GFL 2. Zwei Teams, die beide erst ein Spiel verloren haben und beide zu Hause noch ungeschlagen sind.

„Für den Verlierer wird es ganz schwer das Saisonziel zu erreichen“, ist sich auch Cardinals Präsident Wilfried Ziegler sicher. Er stößt in das selbe Horn wie Headcoach Anderson: „Schon das Hinspiel hatte GFL 2 Niveau und so freuen wir uns auf eine spannende und hochklassige Partie“, sagt er. Das erste Aufeinandertreffen vor nicht einmal drei Wochen hatten die Essener mit 28:14 im Sportpark am Hallo gewonnen. „Das heißt natürlich nichts“, betont Anderson und erwartet eine hochmotivierte Heimmannschaft. „Die Dolphins wollen das natürlich geraderücken und sich für die Niederlage revanchieren. Wenn wir uns aber an unseren Gameplan halten, dumme Strafen vermeiden und konzentriert arbeiten, werden sie das nicht schaffen“.

Im Lager der Cardinals ist derweil klar: mit Schützenhilfe und theoretisch möglichen Ergebnissen will sich hier niemand anfreunden: „Auf Rechenspielchen habe ich keine Lust. Wir haben unser Schicksal selbst in der Hand und das soll auch so bleiben“, sagt Anderson. Ziegler ergänzt: „Wir freuen uns auf das Match. Das Team ist heiß, den ersten Mitstreiter um die Meisterschaft aus dem Rennen zu werfen. Zwar munkelt man, dass sich die Dolphins noch einmal verstärkt hätten, aber ich glaube, dass wir so stark und gefestigt in die Partie gehen, dass wir unser Spiel spielen und unsere Stärken ausspielen werden.“