Kritik wird lauter?

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zusel
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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von zusel » Fr Nov 13, 2020 15:22

Lizzard50 hat geschrieben:
Do Nov 12, 2020 16:15
Nachdem man 5 Jahre ausgesperrt war, gibt man der notleidenden Footballwelt jetzt 100.000€ und darf dafür wieder mitmachen.
Mit 100.000 Eur hätte man eine Natio, vorrausgesetzt man hätte mitmachen dürfen, zur letzten IFAF WM schicken können, die warum noch mal abgesagt wurde? Ach ja, weil die Footballwelt Reisen von 65+ Personen nach Down Under nicht stemmen konnten.
Puh, das ist aber auch eher ne sehr optimistische Rechnung mit 100k für 65+ Personen eine Woche Australien bezahlen zu wollen...
When it´s game time, it´s pain time baby!

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Partycrasher
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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von Partycrasher » Sa Nov 14, 2020 08:53

_pinky hat geschrieben:
Fr Nov 13, 2020 12:27
Wo anderst würde man das Berateraffäre nennen.
Aber es ist ein notwendiger Invest in die Öffentlichkeitsarbeit
http://www.afvd.de/2020/09/09/tom-aust- ... beim-afvd/
„Mit Tom Aust konnten wir einen Profi und Fachmann für Football Deutschland gewinnen, der sicherlich frischen Wind in die Außendarstellung des AFVDs bringen wird“, freut sich AFVD Präsident Robert Huber über die Berufung. „Gerade in den Zeiten der Covid-19-Pandemie ist es wichtig, den Zusammenhalt von Football Deutschland durch Kommunikation und Austausch unter- und miteinander zu stärken.
Das macht er wohl jetzt. Oder hat jemanden gesagt, wie es geht.
Gar nicht schlecht. Die unsägliche Selbstbeweihräucherung mit standardmäßigem Dreckschmeissen auf andere ist großteils weg, bzw. hat jetzt mehr Stil.

Die Meckerliste wird abgearbeitet, um 'Transparenz' zu schaffen. Leider ein paar Jahre zu spät, weil es keiner mehr glaubt. Aber immerhin. Man hat gecheckt, daß man in die Pötte kommen muß.


Ich habe z.B. gelernt, daß der Weltverband immer noch Schulden beim AFVD hat.
Oder dass die Informationspolitik des AFVD immer auf die Mitglieder ausgerichtet war und die Landesverbände dein Infofluß unterbrochen haben.
Ich bin jahrelang Fakenews aufgesessen.
Zitat aus dem Artikel:

"Der 50-jährige kam bereits ...."

"...machte sich der 49-Jährige..."

Das ist doch mal eine coole Pressemitteilung eines neuen Verantwortlichen für Presse und Kommunikation :lol:
https://schlussmachen.jetzt/

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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von _pinky » Sa Nov 14, 2020 09:00


Ein bisschen Konstanz im Zahlenblödsinn muss drin sein. Corporate Identity.



Hatte heute morgen keine Milch mehr für mein Müsli. Hab stattdessen Orangensaft genommen. Und Wodka statt Müsli.

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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von skao_privat » Sa Nov 14, 2020 11:31

Ach, es gab jemand der war für die Berichterstattung von diversen EM? Verantwortlich? BIG6? EFL? Irgendwas mit Kanada? Also kann sich jemand an nachhaltige „Berichte“ zu diesen Veranstaltungen erinnern, die über ein oder zwei Websites hinausgingen? Es gab was Live im Internet. Bei der BIG6 haben das die Vereine gemacht. Ich habe auch mal versucht etwas im Archiv zu finden, das auf die genannten Kombinationen zutrifft. Nix.

Kanada. Ja Kanada. Oh wie schön ist es ein Kanada...

Im übrigen verhält es sich hoffentlich wie mit den zwei Frisören im Dorf. Wenn man den besten Haarschnitt bekommen will, geht man zu dem mit dem schlechtesten Haarschnitt.

Der Text fängt schon schlecht formuliert an und wirkt durchgehend wie das übereuphorische Geschreibe des engagierten Webseitenschreibers des Dorfvereins.

Jetzt werden von irgendwo her Namen recycelt, nur um so zu tun, als ob Kompetenz allenthalben eingezogen wäre....

Lebt die Busse eigentlich noch? Es gibt da immer noch etlich „ich bin ja nur nicht gefragt worden“ Typen die jetzt, nachdem die Menschen in Ungarn auf den Straßen eingesammelt worden sind, auf einen Anruf warten. „Ich bin bereit! Ich hab schon was vorbereitet“
Football 2.0

- Bleib doch mal locker
- Wann werden die GFL Pässe zentral und online ausgestellt?
- Jeder Mensch kann aus eigener Kraft fliegen. Er muß nur seinen Standpunkt verändern!
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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von skao_privat » Sa Nov 14, 2020 11:42

Im ersten Moment: Mensch, nicht nur die kleinen Amateure, sondern auch die großen...

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... CQgO1dEMph
Football 2.0

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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von scorpfan » Mo Nov 16, 2020 07:49

_pinky hat geschrieben:
Fr Nov 13, 2020 12:27
Wo anderst würde man das Berateraffäre nennen.
Aber es ist ein notwendiger Invest in die Öffentlichkeitsarbeit
http://www.afvd.de/2020/09/09/tom-aust- ... beim-afvd/
„Mit Tom Aust konnten wir einen Profi und Fachmann für Football Deutschland gewinnen, der sicherlich frischen Wind in die Außendarstellung des AFVDs bringen wird“, freut sich AFVD Präsident Robert Huber über die Berufung. „Gerade in den Zeiten der Covid-19-Pandemie ist es wichtig, den Zusammenhalt von Football Deutschland durch Kommunikation und Austausch unter- und miteinander zu stärken.
Das macht er wohl jetzt. Oder hat jemanden gesagt, wie es geht.
Gar nicht schlecht. Die unsägliche Selbstbeweihräucherung mit standardmäßigem Dreckschmeissen auf andere ist großteils weg, bzw. hat jetzt mehr Stil.

Die Meckerliste wird abgearbeitet, um 'Transparenz' zu schaffen. Leider ein paar Jahre zu spät, weil es keiner mehr glaubt. Aber immerhin. Man hat gecheckt, daß man in die Pötte kommen muß.


Ich habe z.B. gelernt, daß der Weltverband immer noch Schulden beim AFVD hat.
Oder dass die Informationspolitik des AFVD immer auf die Mitglieder ausgerichtet war und die Landesverbände dein Infofluß unterbrochen haben.
Ich bin jahrelang Fakenews aufgesessen.
Ich hoffe, dass war ironisch gemeint. Die Mitteilungen des Verbandes sind nämlich ein Witz. Man schaue sich mal die Meldung mit der Überschrift "Transparenz" an. Dort merkt man, wie man sich selbst beweihräuchert! "wie das Feedback vieler Vertreter von Medien oder auch anderen Sportverbänden zeigt, wird die Informationspolitik des AFVD grundsätzlich eher als gut bewertet." Frag mal bei der Süddeutschen Zeitung, ran oder Touchdown24 nach, was die davon halten! Oder die nicht vorhandenen Pressevertreter beim German Bowl. Da waren gefühlt mehr ausländische als deutsche Journalisten anwesend. Das zeigt doch die so tolle Informationspolitik des AFVD.

Oder einfach mal die Meldung "Warum gibt es im Bereich des AFVD Kapitalgesellschaften?" lesen. Dort steht nichts zu den Gründung der eigenen Gesellschaften. Wer hat das Geld gestellt? Warum ist Huber überall Geschäftsführer und teilweise sogar Mehrheitseigentümer? Das wäre wirklich mal transparent und nicht so pillepalle, was der Verband tut.

Und die Behauptung, dass der IFAF dem AFVD noch Geld schuldet, ist einfach mal aus der Luft gegriffen. Die GFM hat 117.000€ vom IFAF-Konto gemopst. Die Grundlage dafür ist komplett aus der Luft gegriffen und nicht haltbar vor einem ordentlichen Gericht. Deswegen hat man es sich schnell noch vor dem CAS-Urteil zur IFAF-Präsidentschaft gesichert.

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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von _pinky » Mo Nov 16, 2020 08:19

Dann bist du eben auch Fakenews aufgesessen.
Das kommt aus bestens mit der AFVD-Führung vernetzten Quellen. Ich vermute, die glauben das wirklich.
Dann muß es auch stimmen.


Dass der AFVD sich auf seinen eigenen Seiten nicht ans eigene Bein pinkelt, kann ich verstehen und akzeptieren.


Ansonsten liegt das Hauptaugenmerk auf:
...Die unsägliche Selbstbeweihräucherung [...] hat jetzt mehr Stil.
Hatte heute morgen keine Milch mehr für mein Müsli. Hab stattdessen Orangensaft genommen. Und Wodka statt Müsli.

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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von _pinky » Fr Nov 20, 2020 14:08

Die Guten:
http://www.afvd.de/2020/11/19/afvd-foer ... -000-euro/

Und die Bösen:
https://www.facebook.com/Restart21AFVD
PRESSEMITTEILUNG VOM 20.11.2020 - RESTART21
Finanzen des AFVD und der anhängenden Gesellschaften 📄
Vorwort: wenn wir von den Finanzen reden, dann sprechen wir nicht nur von den Bilanzen des AFVD. Viel mehr geht es um die über die Jahre gegründeten Gesellschaften, die zum großen Teil durch einen Geschäftsführer besetzt sind, der auch gleichzeitig Verbandspräsident ist. Leider ist es uns nicht möglich an alle Bilanzen aus den letzten Jahren zu kommen, wodurch eine detaillierte Einsicht und Analyse nicht realisierbar ist, auch weil die Geldflüsse der Vergangenheit kaum nachzuvollziehen sind. Was wir wissen ist, dass es unseren Informationen nach sechs derzeit bestehende Gesellschaften gibt:
- German Football Partners - American Football Verband Deutschland Rechteverwertungs- und Beteiligungsgesellschaft GmbH (GFP GmbH; AG FFM – HRB 4834)
- German Football Fernsehen Produktions- und Betriebsgenossenschaft eG (AG Offenbach a.M. – GnR 4001) [Auflösung wird vorbereitet]
- German Football Marketing GmbH (GFM GmbH; gegründet 2010; AG FFM – HRB 89809) [Auflösung wird vorbereitet]
- American Football Verband Servicegesellschaft GmbH (GFS GmbH; gegründet 2012; AG FFM – HRB 94159)
- German Football Beteiligungsgesellschaft mbH (GFB GmbH; gegründet 2016; AG Offenbach a.M. – HRB 49651)
- German Football Consulting GmbH; gegründet 2012; AG Offenbach a.M. HRB 46432
Einige Gesellschaften sollen im Zuge der „Transparenz-Offensive“ des AFVD aufgelöst werden, dennoch haben sich in den letzten Jahren viele Fragen aufgetan, zu denen wir aufgrund der Komplexität keine Antworten bekommen werden. Beispielsweise wurden nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Köln aus dem Jahr 2015 (https://openjur.de/u/853376.html) für einige Gesellschaften keine Bilanzen mehr veröffentlicht beziehungsweise kommuniziert. Das Gericht hatte in seinem Urteil eine ungewöhnlich hohe Vergütung von Vereinsfunktionären, sowie des Klägers (AFVD/Robert Huber) festgestellt und die Klage auf Fördermittel durch den Bund abgewiesen. Dabei bezog man sich auch auf Bilanzen der bestehenden Gesellschaften.
Grundsätzlich sind uns die Vorteile einer Struktur mit Kapitalgesellschaften bewusst und wir befürworten es aus wirtschaftlicher Sicht auch. Allerdings in Maßen. Des weiteren würden wir die Eigentumsverhältnisse der einzelnen Gesellschaften überarbeiten wollen. Wir plädieren dafür, dass jegliche Gesellschaften zu 100 Prozent in der Hand des Verbands bleiben. Es stellt sich die Frage, ob die Gesellschaften bisher wirklich nur zum Wohle des Sports betrieben wurden.
Der Verband betont, dass gewisse Risiken in die Kapitalgesellschaften ausgelagert werden können. Das ist richtig, allerdings stellt sich für uns die Frage, warum der Verband (AFVD) bis zum Jahr 2019 mit kurzfristigen, langfristigen und einem Gesellschafts-Darlehen arbeiten musste (Informationen aus den zu Grunde liegenden Bilanzen, an die wir gekommen sind). Die Verbindlichkeiten im Verband müssen aufgelöst werden und zwar in die bestehenden Kapitalgesellschaften. Auch die Kostenseite wirft Fragen auf: bei einer Bilanzsumme, etwas unter 1 Millionen Euro, ist die Höhe der Verwaltungskosten der einzelnen GmbH´s zu hinterfragen.
Uns ist bewusst, dass eine direkte Beteiligung des Verbandes nicht an allen GmbH´s besteht, allerdings gehen wir davon aus, dass die Gesellschaften, vertreten durch Herrn Robert Huber, ebenfalls unter dem Aspekt des Gemeinwohles des Sportes geführt werden. Einen Verbandspräsidenten mit direkten Beteiligungen, darf es zum Wohle der Transparenz nicht geben. Dies lässt zu viele Spekulationen zu.
Folgende Punkte liegen uns im Bereich der Finanzen zukünftig am Herzen:
Transparenz – Zahlen können nichts, außer Verwirrung schaffen. Deswegen ist es wichtig, die Verwendung von Geldern, sei es von den Mitgliedern, Sponsoren oder öffentlichen Mitteln offen zu legen. Der Einsatz von Kassenprüfern deckt nicht den Drang nach ausreichender Transparenz ab. Hier muss beispielsweise ein externer, unabhängiger Wirtschaftsprüfer engagiert werden.
Kommunikation – sehr eng verbunden mit dem Thema Transparenz. Die Jahresberichte müssen mit den Verbänden kommuniziert und nicht einfach zur Verfügung gestellt werden. Zudem möchten wir in den aktiven Austausch mit den Landesverbänden und Vereinen gehen, wenn es Fragen gibt. Zu jeder Zahl, zu jedem Posten, zu jedem Euro muss es konkrete und nachvollziehbare Antworten geben.
Ehrlichkeit – es gibt nichts zu verstecken. Die Vergangenheit muss nach Betrachtung der Geldströme aufgearbeitet und transparent kommuniziert werden. Schwierige Fragestellungen wie Liquidität, Verbindlichkeiten oder Beteiligungen müssen behandelt und aufgearbeitet werden. Was ist in der Vergangenheit wirklich passiert? Nur das kann uns erfolgreich für die Zukunft ausrichten. Eine Finanzplanung über mehrere Jahre ist erstrebenswert, aber aus unserer Sicht nur bedingt sinnvoll. Einzelne Positionen am Jahresanfang zu beziffern und dann zurückrudern zu müssen, beziehungsweise einen gegenteiligen Jahresabschluss zu präsentieren ist nicht vertrauenerweckend. Wir streben eher eine Liquiditätsplanung und Budgetplanung für einzelne Resorts an.
Es ist weder ausreichend, noch zufriedenstellend, wenn im Jahresabschluss 2019 des AFVD "langfristige Verbindlichkeiten" (Konto 1670) in Höhe von 75.000 Euro und "kurzfristige Verbindlichkeiten" (Konto 1605) über 57.000 Euro ausgewiesen werden ohne weitere Erklärungen. Selbiges gilt für „Forderungen“ (Konto 1401), die auf 101.000 Euro beziffert werden - an wen? Zudem gibt es immer wieder ungewöhnlich hohe Posten wie Ausgaben in Höhe von 4.000 Euro für „Internet“ (Konto 2703). Des weiteren belaufen sich die Gesamtkosten für „Löhne & Gehälter“ (Konto 2550 & 8505) im Jahresabschluss 2019 auf knapp 101.000 Euro – wer wurde hier alles bezahlt? Diese Liste an offenen Fragen könnte man noch ewig fortführen und möglicherweise gibt es zu allen Punkten auch simple Erklärungen. Das Misstrauen gegenüber dem Verband ist aber mittlerweile so groß geworden, dass man daran kaum glauben möchte.
Das Thema Finanzen ist nicht immer leicht zu greifen und in Worte zu fassen – nicht umsonst arbeitet man mit Zahlen. Wir würden gerne tiefere Einblicke in die Finanzen des Verbandes geben, dies ist uns aufgrund der fehlenden Unterlagen nicht möglich. Hier gilt es für uns, zunächst die bisherigen Dokumente durchzuarbeiten, um Geldflüsse nachvollziehen zu können. Wir behaupten aber, dass das Finanz-Wirrwarr nicht ohne Grund über Jahre bestand und kaum sinnvolle Rückfragen möglich waren. So oder so, muss dieser Themenbereich zukünftig anders gehandhabt werden. Wenn Gelder vernünftig ausgegeben werden, dann sollte man dies so auch vertreten können und nicht den Anschein erwecken, dass die Geldflüsse mit Absicht verschleiert werden, damit auch niemand auf die Idee kommt, der Verband würde nicht zum Wohle seiner Mitglieder handeln.
Bei Rückfragen zu dieser Pressemitteilung oder anderen Themen, stehen wir ihnen natürlich zu jederzeit zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
RESTART21
Alexander Sperber
Heiko Pawils
Andreas Kegelmann
Stephan Bertsch
Ulrich Kramer
Hatte heute morgen keine Milch mehr für mein Müsli. Hab stattdessen Orangensaft genommen. Und Wodka statt Müsli.

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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von shiver55 » Fr Nov 20, 2020 22:41

Wirklich sehr interessant, aber wenn man die ganzen 57 Seiten nicht lesen mag, hier eine kurze Zusammenfassung:
.Weniger Zuschauer, weniger Amerikaner, weniger Show, keine Stadien, sondern Sportplätze. Alles Gründe warum der Amateur-Football keine Chance hatte sich zu etablieren...
Wer nicht verrückt ist, ist nicht normal

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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von Karsten » Sa Nov 21, 2020 00:06

shiver55 hat geschrieben:
Fr Nov 20, 2020 22:41
Wirklich sehr interessant, aber wenn man die ganzen 57 Seiten nicht lesen mag, hier eine kurze Zusammenfassung:
.Weniger Zuschauer, weniger Amerikaner, weniger Show, keine Stadien, sondern Sportplätze. Alles Gründe warum der Amateur-Football keine Chance hatte sich zu etablieren...
tl;dr

Danke für die Zusammenfassung... :up:
Das Ende der Welt ist nah!

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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von shiver55 » Sa Nov 21, 2020 01:19

Danke, aber das ist nicht auf meinem Mist gewachsen:
https://monami.hs-mittweida.de/frontdoo ... otball.pdf
Und bitte aufmerksam lesen!
Aber die Zusammenfassung reicht...
Wer nicht verrückt ist, ist nicht normal


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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von scorpfan » Sa Nov 21, 2020 10:01

_pinky hat geschrieben:
Fr Nov 20, 2020 14:08
Die Guten:
http://www.afvd.de/2020/11/19/afvd-foer ... -000-euro/

Und die Bösen:
https://www.facebook.com/Restart21AFVD
PRESSEMITTEILUNG VOM 20.11.2020 - RESTART21
Finanzen des AFVD und der anhängenden Gesellschaften 📄
Vorwort: wenn wir von den Finanzen reden, dann sprechen wir nicht nur von den Bilanzen des AFVD. Viel mehr geht es um die über die Jahre gegründeten Gesellschaften, die zum großen Teil durch einen Geschäftsführer besetzt sind, der auch gleichzeitig Verbandspräsident ist. Leider ist es uns nicht möglich an alle Bilanzen aus den letzten Jahren zu kommen, wodurch eine detaillierte Einsicht und Analyse nicht realisierbar ist, auch weil die Geldflüsse der Vergangenheit kaum nachzuvollziehen sind. Was wir wissen ist, dass es unseren Informationen nach sechs derzeit bestehende Gesellschaften gibt:
- German Football Partners - American Football Verband Deutschland Rechteverwertungs- und Beteiligungsgesellschaft GmbH (GFP GmbH; AG FFM – HRB 4834)
- German Football Fernsehen Produktions- und Betriebsgenossenschaft eG (AG Offenbach a.M. – GnR 4001) [Auflösung wird vorbereitet]
- German Football Marketing GmbH (GFM GmbH; gegründet 2010; AG FFM – HRB 89809) [Auflösung wird vorbereitet]
- American Football Verband Servicegesellschaft GmbH (GFS GmbH; gegründet 2012; AG FFM – HRB 94159)
- German Football Beteiligungsgesellschaft mbH (GFB GmbH; gegründet 2016; AG Offenbach a.M. – HRB 49651)
- German Football Consulting GmbH; gegründet 2012; AG Offenbach a.M. HRB 46432
Einige Gesellschaften sollen im Zuge der „Transparenz-Offensive“ des AFVD aufgelöst werden, dennoch haben sich in den letzten Jahren viele Fragen aufgetan, zu denen wir aufgrund der Komplexität keine Antworten bekommen werden. Beispielsweise wurden nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Köln aus dem Jahr 2015 (https://openjur.de/u/853376.html) für einige Gesellschaften keine Bilanzen mehr veröffentlicht beziehungsweise kommuniziert. Das Gericht hatte in seinem Urteil eine ungewöhnlich hohe Vergütung von Vereinsfunktionären, sowie des Klägers (AFVD/Robert Huber) festgestellt und die Klage auf Fördermittel durch den Bund abgewiesen. Dabei bezog man sich auch auf Bilanzen der bestehenden Gesellschaften.
Grundsätzlich sind uns die Vorteile einer Struktur mit Kapitalgesellschaften bewusst und wir befürworten es aus wirtschaftlicher Sicht auch. Allerdings in Maßen. Des weiteren würden wir die Eigentumsverhältnisse der einzelnen Gesellschaften überarbeiten wollen. Wir plädieren dafür, dass jegliche Gesellschaften zu 100 Prozent in der Hand des Verbands bleiben. Es stellt sich die Frage, ob die Gesellschaften bisher wirklich nur zum Wohle des Sports betrieben wurden.
Der Verband betont, dass gewisse Risiken in die Kapitalgesellschaften ausgelagert werden können. Das ist richtig, allerdings stellt sich für uns die Frage, warum der Verband (AFVD) bis zum Jahr 2019 mit kurzfristigen, langfristigen und einem Gesellschafts-Darlehen arbeiten musste (Informationen aus den zu Grunde liegenden Bilanzen, an die wir gekommen sind). Die Verbindlichkeiten im Verband müssen aufgelöst werden und zwar in die bestehenden Kapitalgesellschaften. Auch die Kostenseite wirft Fragen auf: bei einer Bilanzsumme, etwas unter 1 Millionen Euro, ist die Höhe der Verwaltungskosten der einzelnen GmbH´s zu hinterfragen.
Uns ist bewusst, dass eine direkte Beteiligung des Verbandes nicht an allen GmbH´s besteht, allerdings gehen wir davon aus, dass die Gesellschaften, vertreten durch Herrn Robert Huber, ebenfalls unter dem Aspekt des Gemeinwohles des Sportes geführt werden. Einen Verbandspräsidenten mit direkten Beteiligungen, darf es zum Wohle der Transparenz nicht geben. Dies lässt zu viele Spekulationen zu.
Folgende Punkte liegen uns im Bereich der Finanzen zukünftig am Herzen:
Transparenz – Zahlen können nichts, außer Verwirrung schaffen. Deswegen ist es wichtig, die Verwendung von Geldern, sei es von den Mitgliedern, Sponsoren oder öffentlichen Mitteln offen zu legen. Der Einsatz von Kassenprüfern deckt nicht den Drang nach ausreichender Transparenz ab. Hier muss beispielsweise ein externer, unabhängiger Wirtschaftsprüfer engagiert werden.
Kommunikation – sehr eng verbunden mit dem Thema Transparenz. Die Jahresberichte müssen mit den Verbänden kommuniziert und nicht einfach zur Verfügung gestellt werden. Zudem möchten wir in den aktiven Austausch mit den Landesverbänden und Vereinen gehen, wenn es Fragen gibt. Zu jeder Zahl, zu jedem Posten, zu jedem Euro muss es konkrete und nachvollziehbare Antworten geben.
Ehrlichkeit – es gibt nichts zu verstecken. Die Vergangenheit muss nach Betrachtung der Geldströme aufgearbeitet und transparent kommuniziert werden. Schwierige Fragestellungen wie Liquidität, Verbindlichkeiten oder Beteiligungen müssen behandelt und aufgearbeitet werden. Was ist in der Vergangenheit wirklich passiert? Nur das kann uns erfolgreich für die Zukunft ausrichten. Eine Finanzplanung über mehrere Jahre ist erstrebenswert, aber aus unserer Sicht nur bedingt sinnvoll. Einzelne Positionen am Jahresanfang zu beziffern und dann zurückrudern zu müssen, beziehungsweise einen gegenteiligen Jahresabschluss zu präsentieren ist nicht vertrauenerweckend. Wir streben eher eine Liquiditätsplanung und Budgetplanung für einzelne Resorts an.
Es ist weder ausreichend, noch zufriedenstellend, wenn im Jahresabschluss 2019 des AFVD "langfristige Verbindlichkeiten" (Konto 1670) in Höhe von 75.000 Euro und "kurzfristige Verbindlichkeiten" (Konto 1605) über 57.000 Euro ausgewiesen werden ohne weitere Erklärungen. Selbiges gilt für „Forderungen“ (Konto 1401), die auf 101.000 Euro beziffert werden - an wen? Zudem gibt es immer wieder ungewöhnlich hohe Posten wie Ausgaben in Höhe von 4.000 Euro für „Internet“ (Konto 2703). Des weiteren belaufen sich die Gesamtkosten für „Löhne & Gehälter“ (Konto 2550 & 8505) im Jahresabschluss 2019 auf knapp 101.000 Euro – wer wurde hier alles bezahlt? Diese Liste an offenen Fragen könnte man noch ewig fortführen und möglicherweise gibt es zu allen Punkten auch simple Erklärungen. Das Misstrauen gegenüber dem Verband ist aber mittlerweile so groß geworden, dass man daran kaum glauben möchte.
Das Thema Finanzen ist nicht immer leicht zu greifen und in Worte zu fassen – nicht umsonst arbeitet man mit Zahlen. Wir würden gerne tiefere Einblicke in die Finanzen des Verbandes geben, dies ist uns aufgrund der fehlenden Unterlagen nicht möglich. Hier gilt es für uns, zunächst die bisherigen Dokumente durchzuarbeiten, um Geldflüsse nachvollziehen zu können. Wir behaupten aber, dass das Finanz-Wirrwarr nicht ohne Grund über Jahre bestand und kaum sinnvolle Rückfragen möglich waren. So oder so, muss dieser Themenbereich zukünftig anders gehandhabt werden. Wenn Gelder vernünftig ausgegeben werden, dann sollte man dies so auch vertreten können und nicht den Anschein erwecken, dass die Geldflüsse mit Absicht verschleiert werden, damit auch niemand auf die Idee kommt, der Verband würde nicht zum Wohle seiner Mitglieder handeln.
Bei Rückfragen zu dieser Pressemitteilung oder anderen Themen, stehen wir ihnen natürlich zu jederzeit zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
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Stephan Bertsch
Ulrich Kramer
Wenn du pinky nach dem Text von Restart21 immer noch glaubst, dass Restart21 die Bösen sind. Dann kann ich dir auch nicht helfen. Huber und sein Präsidium versuchen jetzt mit übertriebenem Aktionismus ihre eigene Haut zu retten. Das sollte allen bewusst sein, denn alles, was jetzt passiert, hätte der Verband schon vor Jahren regeln können!!

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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von _pinky » Sa Nov 21, 2020 10:16

Da fühle ich mich ja fast geschmeichelt. Andere halten mich für einen notorischen Nörgler am Verbandsgebaren und seinen Winkelzügen.

Ich habe schon über die Masse an Gesellschaften gemerkert, als es noch nicht hip war.

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Hatte heute morgen keine Milch mehr für mein Müsli. Hab stattdessen Orangensaft genommen. Und Wodka statt Müsli.

KarlH
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Re: Kritik wird lauter?

Beitrag von KarlH » Sa Nov 21, 2020 11:58

...boah, was seid ihr nur alle so defätistisch eingestellt. manche hier gehen in ihrer wahnhaften verblendung sogar soweit, den verband oder dessen funktionsträger zu kritisieren. unglaublich! das ist laut verband zurecht streng verboten und strafbar! lest euch mal §§ 6 BSO durch, und danach traut euch das noch mal. selbst wenn ihr einen proxy in weitfortistan benutzt, die kriegen euch dran. und wenn nicht euch, dann euren verein! und das zurecht! ääääh...

es wird gemunkelt, dass das letztens sogar noch verschärft werden sollte, weil der "finale sieg" dieser weltanschauung nach den rückschlägen an der front im westen in gefahr scheint. da sind die gegner trotz heldenhafter verteidigungsbemühungen schon bis auf eine linie stuttgart - frankfurt - hildesheim - hamburg vorgedrungen, im osten stehen sie schon bei breslau. die geheime verbandspolizei hat informationen, dass auch eine kleine gruppe von aufrührerischen offizieren namens restart21 einen umsturz plant. und irgendwie scheint die arbeit der propagandaabteilung das volk auch nicht mehr vollständig zu überzeugen. sie wollen zwar ganz offensichtlich den totalen football, aber eben am liebsten den, auf dem nfl steht. über die höhe der strafen für das sehen von feindsendern steht aber noch nichts in §§ 6 BSO.

dennoch hat der verbandsanführer in seiner unendlichen güte bisher sowohl auf die einführung körperlicher strafen in der BSO als auch auf die umsetzung der sippenhaft verzichtet, es bleibt auch weiterhin bei fetten geldstrafen des verbandsgerichtshofs. damit kann man einfach mehr anfangen! die haben im garten auch schon zu graben angefangen, tonnenweise stahl und ein paar tausend kubikmeter hochfesten beton bestellt, hört man...


disclaimer im sinne von §§6 BSO: ich erkläre hiermit, fan keines vereins zu sein. wenn ihr trotzdem einen zum bestrafen braucht, würde ich die these von dresden als verein meines herzens unterstützen. zudem bin ich bekennender fan des afvd, da ja nach §§ 6 BSO denen meine negativen aussagen angelastet werden können...

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