Re: Mögliche Ligenreform Baden-Württemberg
Verfasst: Mi Jul 22, 2026 22:14
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man sich gerade im Jugendbereich nicht einfach mit einer Geldstrafe aus der Verantwortung ziehen können sollte.
Auch das Thema Spielgemeinschaften sehe ich kritisch. Eine Spielgemeinschaft sollte ihren Namen auch verdienen. Das bedeutet für mich, dass beide Vereine einen nennenswerten Beitrag zum Kader leisten. Eine Spielgemeinschaft besteht eben nicht daraus, dass ein oder zwei Spieler mit einem andersfarbigen Helm auf dem Feld stehen.
Deshalb sollte es aus meiner Sicht eine verbindliche Mindestanzahl an Spielern jedes beteiligten Vereins geben. Denkbar wäre beispielsweise, dass mindestens ein Drittel des Kaders von jedem Partnerverein gestellt werden muss, damit eine Mannschaft tatsächlich als Spielgemeinschaft anerkannt wird.
Ebenso sollte man sich endlich mit dem Thema der sogenannten "Passleichen" beschäftigen. In Zeiten digitaler Spielberichtsbögen sollte es problemlos möglich sein zu erkennen, welche Spielerpässe tatsächlich aktiv genutzt werden. Wenn ein Spielerpass über einen längeren Zeitraum – möglicherweise sogar über mehrere Jahre – nie auf einem Spielbericht erscheint, sollte geprüft werden, ob dieser weiterhin für die Kaderstärke angerechnet werden darf. Es kann nicht Sinn der Sache sein, inaktive Pässe nur deshalb vorzuhalten, um formale Mindestzahlen zu erfüllen.
Mir ist bewusst, dass solche Regelungen nicht leicht umzusetzen sind. Dennoch ist am Ende niemandem geholfen, wenn jedes Jahr Mannschaften während der laufenden Saison zurückziehen müssen – ganz gleich, ob im Jugend- oder Seniorenbereich. Vielleicht sollte man sich hier ehrlich hinterfragen, ob es wirklich erstrebenswert ist, mit gerade einmal 13 spielfähigen Spielern eine Saison als vermeintlicher "Ironman-Football" durchzuziehen. Langfristig schadet das den Spielern, den Vereinen und letztlich dem gesamten Sport.
Auch das Thema Spielgemeinschaften sehe ich kritisch. Eine Spielgemeinschaft sollte ihren Namen auch verdienen. Das bedeutet für mich, dass beide Vereine einen nennenswerten Beitrag zum Kader leisten. Eine Spielgemeinschaft besteht eben nicht daraus, dass ein oder zwei Spieler mit einem andersfarbigen Helm auf dem Feld stehen.
Deshalb sollte es aus meiner Sicht eine verbindliche Mindestanzahl an Spielern jedes beteiligten Vereins geben. Denkbar wäre beispielsweise, dass mindestens ein Drittel des Kaders von jedem Partnerverein gestellt werden muss, damit eine Mannschaft tatsächlich als Spielgemeinschaft anerkannt wird.
Ebenso sollte man sich endlich mit dem Thema der sogenannten "Passleichen" beschäftigen. In Zeiten digitaler Spielberichtsbögen sollte es problemlos möglich sein zu erkennen, welche Spielerpässe tatsächlich aktiv genutzt werden. Wenn ein Spielerpass über einen längeren Zeitraum – möglicherweise sogar über mehrere Jahre – nie auf einem Spielbericht erscheint, sollte geprüft werden, ob dieser weiterhin für die Kaderstärke angerechnet werden darf. Es kann nicht Sinn der Sache sein, inaktive Pässe nur deshalb vorzuhalten, um formale Mindestzahlen zu erfüllen.
Mir ist bewusst, dass solche Regelungen nicht leicht umzusetzen sind. Dennoch ist am Ende niemandem geholfen, wenn jedes Jahr Mannschaften während der laufenden Saison zurückziehen müssen – ganz gleich, ob im Jugend- oder Seniorenbereich. Vielleicht sollte man sich hier ehrlich hinterfragen, ob es wirklich erstrebenswert ist, mit gerade einmal 13 spielfähigen Spielern eine Saison als vermeintlicher "Ironman-Football" durchzuziehen. Langfristig schadet das den Spielern, den Vereinen und letztlich dem gesamten Sport.