1.000 Yard-Mann bleibt ein Löwe

Mit jedem Tag wächst die Mannschaft der Braunschweig Lions ein Stück im Hinblick auf die neue Saison in der German Football League. Dabei herrscht viel Kommen und Gehen, doch viele Akteure bleiben auch einfach weiterhin in der Löwenstadt aktiv.

Jabari Johnson

So wie nun zum Beispiel Jabari Johnson, der auch in 2009 wieder für den Rekordmeister auf die Jagd nach Yards und Punkten gehen wird. Der Runningback bereitet sich somit aktuell auf seine dritte Spielzeit im Lions-Trikot vor.

 

Der 29-Jährige US-Amerikanische Ballträger war im vergangenen Jahr mit 1.018 Yards bei 204 Laufversuchen der beste Runningback im Meisterteam von Headcoach Javier Cook. Dabei erzielte er auch noch elf Touchdowns und fing zehn Pässe für 153 Yards Raumgewinn.

 

Die Nummer 1 der Lions bildete zusammen mit dem Engländer Michael Andrew das wohl beste Runningback-Duo der gesamten deutschen Football-Liga.

„Da Jabari ja schon seit einigen Jahren fest in Braunschweig lebt, ist er für uns schon wie ein Einheimischer. Dennoch freuen wir uns natürlich sehr, ihn auch heuer wieder im Team zu haben. Denn er bringt viele gute Attribute mit, die der jungen Mannschaft in diesem Jahr enorm helfen werden. Er überzeugt auf dem Spielfeld durch seine Leistung und abseits des Feldes durch seine ruhige und besonnene Art. Er ist einfach ein wirklicher Sympathieträger für uns“, so Lions-Sportdirektor Dirk Miehe.

 

Auch Jabari Johnson selbst blickt voller Vorfreude auf die neue Saison.

„In Braunschweig Football zu spielen, ist einfach das Größte. Wir haben hier die besten Fans und die Voraussetzungen sind einfach perfekt. Wir wollen natürlich auch in diesem Jahr wieder erfolgreich spielen, auch wenn das sicher nicht so einfach werden wird, wie wir uns das alle gern wünschen würden.“

 

Dennoch können sich die Anhänger der Löwen wieder auf spektakuläre Läufe und Touchdowns freuen. Und das am besten wieder im Doppelpack durch ihn selbst und Michael Andrew, wenn es nach Jabari Johnson geht.

„Ich glaube, wir haben letztes Jahr gezeigt, dass wir bestens nebeneinander spielen können. Wir bringen beide verschiedene Spielarten auf das Feld und dadurch können sich die Gegner nur schwer auf uns einstellen. Ich bin eher der schnelle und wendige Spieler, während Michael durch seine Kraft und Power überzeugt.“

 

Und wer weiß, vielleicht können die Braunschweig Lions diesmal ja am Ende der Saison 2009 gleich auf zwei 1.000 Yard-Ballträger in ihren Reihen zurückblicken.