Viel müsste man über ihn nicht schreiben; denn alle die sich für American-Football interessieren kennen den sympathischen Runningback der Baltic Hurricanes, der einen grundständigen Humor in jede persönliche Begegnung mitbringt. An der Line of Scrimmage hingegen ist er hoch konzentriert und hat in der Saison 2008 einmal mehr bewiesen, wie unentbehrlich er für das gesamte Spiel der Canes ist. Durch umsichtige, beharrliche Härte schafft Gebauer sich stets neue Räume, um dem Quarterback als zuverlässige Anspielstation zu dienen und den Ball nach vorne zu tragen. Wenn Gebauer die Pille erst einmal in seinen ehrgeizigen Händen hält, wird er sie so schnell nicht wieder her geben. Im Durchschnitt legte Gebauer letzte Saison 11,1 Yards pro Receiving zurück. Alex Gebauer hat viele Seasons an sich vorbei ziehen sehen. Für die neue Saison zeigt er sich jedoch hoffnungsfroh: Die Hurricanes sind wie eine erweiterte Familie und bieten jedem Sportler eine Atmosphäre in der er sich individuell entfalten kann! Ich bin noch hungriger auf die kommende Saison und freue mich auf die vielen Neuzugänge, die uns verstärken werden! Für Headcoach Kent Anderson werden alle Mannschaftsteile in der neuen Saison wichtig sein, um die Leistungen von 2008 noch zu steigern. Insbesondere den Runningbacks wird ein größerer Stellenwert in 2009 zu kommen. Anderson sieht in Gebauer eine feste Bank, der Mann ist da, wenn man ihn braucht und zur rechten Zeit am richtigen Ort!. Neben der Muskelarbeit leistet Alex Gebauer auch noch geistige Höchstleistungen, wenn er als Lieblingsbuch den Mittelhochdeutschen Parzival angibt, in dem er sich wohl vor allem für den Ritter Gawain erwärmen kann; der in allen Kämpfen mit den passenden Fähigkeiten ausgestattet ist und in erster Linie durch Erfahrenheit und taktisches Geschick die gefahrvollen Bewährungsproben besteht.
Gebauer verbindet mit dem Parzival wohl mehr als nur das Interesse; die Figur Gawain und er selbst, haben praktisch den gleichen Job zu erledigen und sind mit den gleichen Fähigkeiten ausgestattet. Alexander Gebauer; Knight of the Hurricanes!
Gunnar Peter Das Terminal (4)
Ein Terminal ist ein Knotenpunkt im Verkehrssystem. Gäbe es diese Bezeichnung im American-Football, sie müsste für den flinken Wide Receiver mit der Nummer 4 geschrieben sein.
Kaum einen anfliegenden Pass, den Peter nicht fängt.
Genau wie Gebauer war Peter jahrelanger Teamcaptain bei den Hurricanes und beide sind, in gewisser Weise, die erweiterte Zentrale der Canes. Sie sind den langen Weg mit gegangen, von der Bundesliga, dem Abstieg in die Regionalliga und den beharrlichen Kampf zurück, an die Spitze.
Sie sind Ansprechpartner gerade auch für die jüngeren Spieler und halten die Moral im Team hoch.
Alexander und Gunnar verbindet nicht nur die Infektion mit dem Football-Virus; beide sind auch gut befreundet und verbringen vielleicht mehr Zeit miteinander als mit der jeweils eigenen Lebensgefährtin. Das mag seltsam anmuten; dahinter steckt jedoch nichts anderes; als dass beide im gleichen Büro arbeiten. Gunnar Peter brennt für American-Football und entflammt mit seiner Begeisterung auch Ungläubige, so leistet er missionarischen Dienst für seine Lieblingssportart.
Gunnars Stärke ist ohne Zweifel die Erfahrung. Er liest den Spielzug, noch bevor er angefangen hat. Seine Fangsicherheit macht ihm zu einer Anspielstation, bei der der Passgeber weiß, wo der Weg hingehen wird, nach vorne! Der ehemalige Nationalspieler, ist unzufrieden mit seiner Leistung in der vergangenen Saison: Wegen beruflicher Veränderungen, habe ich nicht die Leistung zeigen können, die ich selbst von mir erwarte! Die Off-Season hat der Wide Receiver genutzt um seine Fitness weiter auf zu rüsten. Mit dem Einzug ins German-Bowl-Finale haben viele Spieler Blut geleckt und wollen aus dem Teil ein Ganzes machen. Gunnar Peter erlebt momentan seinen zweiten sportlichen Frühling und wir dürfen uns auf seine Leistungen in der vor uns liegenden Saison freuen.
