Canes fahren vierten Sieg ein

Mit 59:20 (10:0/21:6/21:7/7:7) gewannen die Kiel Baltic Hurricanes am Sonntag gegen die NewYorker Lions aus Braunschweig. 3.112 Zuschauer waren beim vierten Saisonsieg der Canes im Holstein-Stadion dabei und sahen sieben Touchdownpässe von Quarterback Jeff Welsh und 35 Punkte von Julian Dohrendorf.

„Nachdem wir gegen die Rebels die Zügel etwas haben schleifen lassen, haben uns die Coaches mental wieder in die Spur gebracht“, sagte Running Back Trevar Deed, der einen 70-Yard Touchdown an diesem Tag machte, nach dem Spiel. „Ich hatte das Vertrauen in unsere Offense, dass wir heute viele Punkte machen würden.“

 

Und in der Tat legten die Hurricanes bereits in ihrem ersten Ballbesitz los. Jeff Welsh bediente Jamal Smith mit einem 13-Yard Touchdownpass und Julian Dohrendorf schoss den Extrapunkt zum 7:0. Nachdem die Lions sich mit einem Punt vom Ball trennten, erhöhte Dohrendorf bald darauf mit einem 37-Yard Fieldgoal auf 10:0. Im zweiten Viertel liefen die Gastgeber dann so richtig warm und punkteten insgesamt drei Mal. Trevar Deed lief nach Pass von Welsh zum Touchdown und Julian Dohrendorf erreichte die Endzone gleich zwei Mal. Dazwischen gelang Braunschweigs Tobias Goebel jeweils ein Fieldgoal, so dass es zur Halbzeit 31:6 für die Kieler stand.

 

Auch im dritten Quarter brachten die Canes 21 Zähler auf’s Scoreboard. Receiver Benni Mau machte den Anfang, als er mit einem 24-Yard Pass von Jeff Welsh seinen ersten Touchdown für die Baltic Hurricanes fing. Janos Knopf erreichte kurz darauf für die Lions zum ersten Mal die Kieler Endzone nach einem Pass von Braunschweigs Quarterback Michael Herrick. Doch die Hurricanes in Form des Welsh-Dohrendorf-Gespanns antworteten gleich doppelt. Jeff Welsh, der an diesem Tag Pässe für 428 Yards Raumgewinn warf, fand Julian Dohrendorf mit Touchdownpässen über 83 und 61 Yards.

 

Damit gingen die Kieler mit einer mehr als komfortablen 52:13 Führung ins Schlussviertel. Für die Lions kam nun Quarterback Mike Friese auf den Platz, der einen Pass auf Jabari Johnson zum 52:20 warf. Durch einen geblockten Punt der Hurricanes kommen die Lions wenige Minuten vor Schluss an der Redzone der Gastgeber wieder in Ballbesitz, können diese gute Ausgangslage jedoch nicht in Punkte ummünzen. Stattdessen bauten die Hurricanes das Endergebnis noch auf 59:20 aus. Jamal Smith, der im vierten Viertel als Quarterback auf dem Platz stand, lief über sieben Yards selbst zum letzten und insgesamt zehnten Touchdown des Tages.

 

Mit diesem Sieg bleiben die Hurricanes nach diesem Wochenende auf Platz eins der Tabelle. Am kommenden Samstag treten die Baltic Hurricanes um 15 Uhr im Heinz-Steyer-Stadion bei den Dresden Monarchs an.