Canes gewinnen Rückspiel gegen Monarchs

Vor 2.486 Zuschauern gewannen die Kiel Baltic Hurricanes am Samstagnachmittag mit 42:16 (7:0/14:6/0:3/21:7) gegen die Dresden Monarchs und bleiben damit nach sechs Saisonspielen weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze. „Wir wollten das Spiel schnell beginnen, das ist uns letzte Woche in Dresden nicht gelungen; heute haben wir es besser gemacht“, sagte Head Coach Patrick Esume nach dem Spiel.

 

Gleich in ihrem ersten Angriff fand Quarterback Jeff Welsh seinen Receiver Philipp Dohrendorf mit einem 38-Yard Touchdownpass für die ersten Punkte. Kicker Sven Linn versenkte den Exxtrapunkt zum 7:0. Die zweite Angriffswelle der Kieler auf die Dresdner Endzone konnten die Monarchs abwehren. Nach einem unvollständigen Pass im vierten Versuch, kamen die Gäste an der eigenen Redzone in Ballbesitz. Doch die nächsten Punkte machten die Baltic Hurricanes. Wie schon in Dresden in der letzten Woche bereitete Receiver Benni Mau den ersten Touchdown von Trevar Deed vor, als er einen langen Pass von Welsh bis an die 2-Yard Linie der Monarchs trug. Deed vollendete diesen Drive mit einem kurzen Lauf in die Endzone und Sven Linn erhöhte zum 14:0 zu Beginn des zweiten Spielviertels, das hart umkämpft werden sollte.

 

Mit einem Pass von Warren Smith auf Jan Hilgenfeldt erzielten die Monarchs die ersten Punkte und verkürzten auf 14:6. Der Extrapunktversuch misslang. Anschließend konnten die Dresdner einen Ballverlust auf Seiten der Kieler forcieren, der die Offense der Monarchs wieder auf das Spielfeld brachte. Quarterback Smith führte bis weit in die Hälfte der Gastgeber. Doch die Defense der Hurricanes konnte den Angriff der Monarchs schließlich im vierten Versuch stoppen, so dass Jeff Welsh und seine Offense wieder das Feld übernahmen. In der letzten Spielminute der ersten Halbzeit fand Welsh dann erneut Philipp Dohrendorf mit einem Touchdownpass, der die Canes-Führung nach dem PAT auf 21:6 ausbaute.

 

Im dritten Viertel war für beide Offensiv-Reihen nicht viel zu holen. Es gelang den Monarchs zwar sich bis an die 24-Yard Line der Hurricanes vorzuarbeiten, doch von dort sollte es nur drei Punkte durch ein Fieldgoal für die Sachsen geben. Trevar Deed eröffnete das Schlussviertel mit seinem zweiten Lauf in die Dresdner Endzone zum Zwischenstand von 28:9. Kurz darauf fing Philipp Dohrendorf seinen dritten Touchdownpass, den er über 57 Yards zum 35:9 trug. Auf diese Punkte antworteten Dresdens Smith und Hilgenfeldt mit einem 44-Yard Pass des Quarterbacks auf seinen an diesem Tag stärksten Receiver. Nach dem Extrapunkt durch Eric Seidel stand es nun 35:16.

 

Ladislav Jensik beendete den nächsten Angriff der Hurricanes mit einer Interception, doch die Offense seines Teams konnte aus diesem Ballbesitz keine Punkte mehr erzielen. Stattdessen lief Kiel Trevar Deed zu seinem dritten Touchdown und krönte damit seine starke Leistung an diesem Tag. „Unsere Offense Line hat mir dieses Spiel ermöglicht“, sagte der Running Back in der anschließenden Pressekonferenz und bedankte sich damit bei seinen Blockern. Auch Neuzugang Aaron Love meldete sich mit einigen gefangenen Bällen zurück in Kiel, wurde aber nach Jetlag und nur einer Trainingseinheit vor dem Spiel noch etwas geschont.

 

Am kommenden Sonntag geht es nun für die Hurricanes nach Berlin zu den Adlern, wo die beiden noch ungeschlagenen Teams der GFL Nord aufeinander treffen werden. Kickoff zum Spiel um die Tabellenspitze am 24. Juni im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wird um 14 Uhr sein.