Für die Punkte vor rund 500 Zuschauern sorgten Jamie Dale (18), Patrick Donahue (12), Dennis Blaesner (9), Laurents Mohr, Colin Harms, Simon Slenczek und Hendrik Schröder (alle 6).
„Ich bin stolz auf das Team wie es nach der bitteren Niederlage letzte Woche gegen Bielefeld zurückgeschlagen hat“, lobte Cougars-Cheftrainer Willie J. Robinson. „Wir haben heute gesehen, wie viel Potenzial in uns steckt, wenn wir über vier Viertel lang konzentriert spielen.“
Genau das war es auch, was das erste Cougars-Auswärtsspiel des Jahres von den bisherigen drei Heimspielen unterschied: Während die variable „Berglöwen“-Offense eine fehlerfreie Partie bot, hatte die Cougars-Verteidigung nur zu Beginn etwas Mühe mit den Gastgebern. Insgesamt vier Turnovers forcierte dann aber die Abwehrreihe um NationalspielerPhilipp Stursberg, der genau wie Colin Harms eine Interception fing.
Rookie Hendrik Schröder eröffnete den Punktereigen nach kurzem Zuspiel von Quarterback Perez Mattison im ersten Viertel, kurz zuvor war Schröder dabei noch ein Fauxpas unterlaufen, als er einen Ball kurz vor den Endzone verlor und die Invaders wieder in Ballbesitz kamen. Schröder machte seinen Fehler aber wieder gut und brachte seine Farben damit früh auf die Siegerstraße.
Hildesheim konterte zwar mit der anschließenden Angriffsserie – das 7:7 sollte aber das letzte Mal bleiben, dass sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten. Zur Pause waren die „Berglöwen“ bereits auf 28:14 enteilt, nach der Halbzeit machten die Cougars den Sack mit fünf weiteren Touchdowns dann aber zu.
Einziger Wehrmutstropfen: Rookie Maximilian Lange zog sich einen vierfachen Handbruch zu und wird rund acht Wochen ausfallen.
Die Cougars haben jetzt während der EM-Pause vier Wochen Zeit, um sich auf das Rückspiel gegen die Bielefeld Bulldogs vorzubereiten.

