Dicht gefolgt werden sie dabei zwar von den Potsdam Royals, allerdings sind die Hildesheim Invaders ein Team, das es definitiv nicht zu unterschätzen gilt.
Zwar haben die Dolphins das letzte Spiel gegen die Bonn Gamecocks gewonnen, allerdings lässt sich - nach dem doch sehr mühseligen Sieg - deutlich erkennen, dass das Team an der nicht enden wollenden Verletztenliste zu knabbern hat. Auf sechs wichtige Spieler mussten die Paderborner am vergangenen Sonntag verzichten. Besonders schwerwiegend dürfte dabei allerdings sein, dass die meisten der Verletzten erst nach der Sommerpause wieder einsatzbereit sein werden.
Obwohl die Invaders in dieser Saison erst fünf Spiele bestritten haben, konnten sie zweifelsohne unter Beweis stellen, dass mit ihnen beim Kampf um die Tabellenspitze zu rechnen ist. Neal Griffin, Quarterback des Tabellendritten, kann vor allem mit seinen gezielten Pässen glänzen. Mit seinen Wide Receivern Christian Fette und Jonas Kretschmann hat er dabei zwei Spieler an seiner Seite, die sich als solide Anspielstationen bewährt haben. Griffin hat bislang außerdem demonstrieren können, dass er auch selbst die Initiative im Laufspiel ergreift, wenn es darum geht, sein Team nach vorne zu bringen.
Mit Reggie Bullock haben die Hildesheim Invaders außerdem einen sehr starken Runningback verpflichtet, der als einer der gefährlichsten Runningbacks der Liga gilt und pro Spiel im Schnitt 110 Yards erläuft. Auch wenn es im Spiel gegen die Bielefelder nicht zu einem Sieg gereicht hat, so stellt diese Niederlage die erste und bisher einzige in dieser Saison dar.
Der Paderborner Offensive könnten am Samstag vor allem die beiden Defensive Backs Cameron Smith und Lorenzo Fouts gefährlich werden, die stets alles daran setzen, einen Raumgewinn des Gegners zu verhindern.
Obwohl das letzte Wochenende nicht ganz so reibungslos verlief wie erhofft, wissen die Paderborn Dolphins, dass die Hildesheim Invaders jede kleine Unaufmerksamkeit erkennen und ausnutzen werden. Genau aus diesem Grund hat das Team in der Vorbereitung den Fokus darauf gelegt, die Fehler vom vergangenen Wochenende aufzuarbeiten und die trainierten Spielzüge zu optimieren. Ab 16.00 Uhr heißt es für die daheimgebliebenen Fans, den Paderborn Dolphins die Daumen zu drücken!
