Die Vorrunde soll mit einem Sieg beendet werden

Im letzten Scorpions-Heimspiel der Saison 2016 gastieren die Mercenaries aus dem hessischen Marburg im GAZi-Stadion auf der Waldau. Während die Partie für die Gäste bedeutungslos ist, ist sie für die Hausherren von echter Brisanz, denn diese können mit einem Sieg – bei einer gleichzeitigen Niederlage der Saarland Hurricanes in Kempten – noch in die Play-offs einziehen und damit eine unbefriedigend verlaufene Vorrunde noch einigermaßen retten.

Scorpions vs Mercenaries (Foto: Timo Raiser)

Und selbst wenn es für die Endrunde nicht mehr reichen sollte, so möchten sich Spieler und Verantwortliche mit einem Sieg bei den treuen Fans bedanken, die auch in dieser Spielzeit zahlreich ins Stadion strömten, und ihnen einen versöhnlichen
 
Mit den Mercenaries treffen die Stuttgarter dabei auf einen Gegner, für den die Saison im Grunde bereits gelaufen ist, auch wenn sie eine Woche nach der Partie in Stuttgart noch ein Heimspiel gegen München zu bestreiten haben. Vorgesehen als ein Jahr des Neuaufbaus nach einer enttäuschenden Saison 2015, haben die Mercenaries in diesem Jahr weder mit dem Abstieg noch mit den Play-offs viel zu tun und können von daher befreit aufspielen. Dass man sie dabei nicht unterschätzen sollte bewiesen die Söldner bereits im Hinspiel Mitte Juni. Das gewannen die Skorpione zwar mit 30:14, allerdings war die Partie alles andere als ein Spaziergang. So stellten zum Beispiel Quarterback Holt Claiborne und Running Back Silas Nacita – welcher statistisch zu den besten der ganzen GFL zählt – die Scorpions-Defense mehr als nur einmal auf die Probe.
 
Nichtsdestotrotz gehen die Scorpions von Timo Klinkmüller als klarer Favorit in die Partie und alles anderes als ein Heimsieg wäre eine Überraschung. Zu groß ist noch die Kluft zwischen beiden Teams, auch wenn Klinkmüller auf den einen oder anderen Spieler verzichten muss und sein Team somit nicht in Bestbesetzung ins Rennen schicken kann. In den bisherigen fünf Spielen unter seiner Regie konnten zwar lediglich zwei Siege eingefahren werden, das Programm hatte es mit den Duellen gegen Frankfurt (14:48), München (46:10), Mannheim (61:24) und zwei Mal Schwäbisch Hall (21:48 und 14:48) allerdings auch in sich. Und in jeder dieser fünf Partien zeigten die Skorpione was zu leisten sie in der Lage sind, nur gelang es ihnen eben nicht – wie bereits über den gesamten Saisonverlauf hinweg – diese Leistung konstant abzurufen.
 
Kick-off ist am kommenden Samstag um 18 Uhr, Einlass um 17 Uhr, die Kassen sind ab 16.30 Uhr geöffnet.