Weitere Niederlagen kann sich der sächsische Football-Bundesligakader nicht erlauben, denn nun folgen entscheidende Spiele gegen direkte Playoff-Konkurrenten. Nach dem Hinspiel gegen derzeit unberechenbare Berlin Rebels folgen binnen zwei Wochen Hin- und Rückspiel gegen die Lions aus Braunschweig. Jede Niederlage wäre in dieser Phase eine zuviel und würde das Erreichen der Playoffs in weite Ferne rücken lassen.
So wird das kommende Ligaduell gegen starke Berlin Rebels zum ersten großen Knackpunkt dieser Saison. Gewinnen die Rebels, wird die Playoff-Luft für die Goldenen spürbar dünner, rückt der Traum von einem ersten Playoff-Heimspiel in kaum zu überbrückende Entfernung. Noch müssen die bislang ungeschlagenen Berlin Adler gegen Düsseldorf, Dresden und Kiel bestehen. Noch wartet auch auf Düsseldorf eine wichtige Partie gegen die Baltic Hurricanes. Während Dresdens Spielplan sich vermeintlich lockert, leichtere Gegner als der amtierende deutsche Vizemeister warten, müssen die Konkurrenten bis auf eine Ausnahme noch zu Deutschlands momentanem Vorzeigekader. Allein die Berlin Rebels, derzeit Viertplatzierte im Playoff-Rennen, verloren bereits ihre beiden Spiele gegen Kiel. Punktgleich mit Dresden liegen die Rebels derzeit nur aufgrund des besseren Punkteverhältnisses vor den Monarchs. Entsprechend wichtig wird das Spiel am kommenden Sonnabend in Dresdens Heinz-Steyer-Stadion (Beginn: 14.30 Uhr).
In der GFL Süd geht es da schon weitaus enger zu. Sowohl die Spitzenreiter der Stuttgart Scorpions (8:4 Tabellenpunkte) als auch das Überraschungsteam der Franken Knights (8:4) marschieren punktgleich ihrer Konkurrenz voran. Die amtierenden deutschen Meister der Schwäbisch Hall Unicorns (6:2) konnten sich nach ihrer Auftaktniederlage gegen Stuttgart fangen, blieben danach ungeschlagen. Die Saarland Hurricanes (5:5), die Rhein-Neckar Bandits (4:4) sowie die Marburg Mercenaries (4:4) kämpfen um den Anschluss. Noch ist auch im Süden alles offen. Selbst die Wiesbaden Phantoms (2:6) müssen hier ihre Playoff-Hoffnungen noch nicht begraben. Die kommenden drei Wochen werden zeigen, welche Mannschaften zu den diesjährigen Favoriten zu rechnen sind. Es bleibt spannend in der GFL. Gerade für Gary Spielbuehlers Team, die Dresden Monarchs.
