Doch zurück zu der Partie im Stadion an der Memellandallee in Hamburg-Altona. Auch wenn die Norddeutschen sich laut eigener Aussage seit der letzten direkten Begegnung gesteigert haben, sind die Kölner davon überzeugt, die Punkte in Hamburg holen zu können. Das Kölner Team ist um einiges personell und spielerisch stärker als beim Hinspiel. Dieses wurde ja bekanntlich durch eine Unachtsamkeit in der sprichwörtlich letzten Sekunde verloren.
Dies soll so nicht passieren. Mit derselben Besetzung, mit der letzte Woche schon der Deutsche Meister Braunschweig Lions seine Mühen hatte, will das Team um Head Coach Michael Hap an die Elbe reisen. Wir wissen, um was es geht. Die Jungs waren diese Woche hochkonzentriert beim Training. Und nicht mal die Unwetter haben uns gestoppt.
Man weiß ja nie in Hamburg aber für Samstag sind 19 Grad bei keinem Niederschlag gemeldet. Wenn sich dies bewahrheitet, werden sie die Zuschauer auf eine kampfbetonte Partie einstellen können.
Denn die Elbstädter möchten endlich von den Negativ Schlagzeilen der letzten Wochen ablenken, in denen es immer wieder nur um die Auflösung oder den freiwilligen Abstieg bzw. die finanziellen Sorgen und Löcher der Devils oder damit verbundener Firmen handelte, so dass der sportliche Erfolg komplett auf der Strecke blieb.
Das Spiel am Samstag ist das letzte Heimspiel in dieser Saison, da sie zwar die Play Off so gut wie sicher erreicht haben, dort aber kein Heimrecht besitzen werden.
Hamburg Trainer Joe Roman zollt den Kölner jedenfalls entsprechend Respekt. Die Falcons stehen zwar auf dem letzten Tabellenplatz, aber das hat nichts zu bedeuten. Sie wollen sicher Revanche nehmen für die unglückliche Hinspielniederlage.
Und Spielertrainer (Center und O-Line Coach) und General Manager David Odenthal bringt es auf den Punkt: Ab jetzt ist für uns jedes Spiel ein Endspiel. Und die müssen gewonnen werden und zwar alle!
