So zeigt denn auch der Blick in die Statistik, dass die Kölner den gefährlichen Laufangriff der Hauptstädter egalisieren und Quarterback Darius Outlaw unter Druck setzen konnten.
So waren es denn auch die Gastgeber, die mit je einem Touchdown in den beiden ersten Vierteln
in Führung gehen konnten. Wobei der zweite mit auslaufender Uhr der ersten Halbzeit kassiert wurde. Einzig das Timing bemängelte Head Coach Allan Verbraeken: „ Wir haben fast das ganze erste Viertel benötigt, um ins Spiel zu gelangen und das hat uns am Ende gefehlt.“
Nach dem Seitenwechsel waren es dann immer mehr die Gäste, die Akzente setzen konnten. Ein 20 Yards-Pass von Quarterback Benjamin Mentges auf Jonas Garrecht bracht den 6:14-Anschluß. Doch kurz vor dem letzen Seitenwechsel erhöhte Berlins Laufwunder Anthony Elzy auf 21:6. Doch die Kölner steckten nicht auf und verkürzten durch Patrick Maker und erfolgreicher Two-Point-Conversion durch Jason Brooks auf 14:21. Doch dann lief die Zeit davon und Berlin konnte seinen ersten Heimsieg feiern.
Es gab jedoch auch einige Wermutstropfen zu verzeichnen. Ob einiger zumindest sehr fragwürdiger bzw. öfter leider auch nicht vorhandener Schiedsrichterleistung wurde Fouls nicht geahndet, was natürlich die Emotionen unnötigerweise hochschaukelte. Dies gipfelte dann in zwei Rauswürfen auf Kölner Seite, einmal erwischte es Linebacker Gerald Munns und dann auch noch Defensive Line Coach Jean Marc Bottin. Bezeichnenderweise war in beiden Fällen der Linesman dafür verantwortlich.
So resümierte Head Coach Allan Verbraeken nach dem Spiel: „Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Wir müssen früher in unseren Rhythmus finden. Als wir realisiert haben, dass wir gut mithalten können, haben die Spieler auch den Spielplan gut umgesetzt. Wir werden noch an einigen Stellen arbeiten müssen und diese abstellen. Aber wenn wir früher fokussieren, dann ist alles drin.“ Und so freuen sich alle Kölner schon auf das Rückspiel in zwei Wochen, diesmal in der Domstadt.
