Gewinnen dort nämlich die Franken Knights, sind die Phantoms endgültig alle Relegations-Sorgen los. Dass Sven Gloss im Vorfeld indes beteuert, man wolle sich dieser Sorgen aus eigener Kraft entledigen, ist Ehrensache und versteht sich von selbst. Gelingt also ein zweiter Coup gegen Stuttgart, die sich zum sage und schreibe 15. Mal in Folge für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert haben?
Das Herzschlagfinale vom 21. Juli im Helmut-Schön-Sportpark, als man durch ein kleines Wunder das Spiel in sprichwörtlich letzter Sekunde mit 21:15 gegen eben jene Scorpions gewinnen konnte, ist in den Köpfen der Spieler noch präsent und Beweis genug, dass keine Hürde hoch genug ist, um sie nicht doch überwinden zu können.
Die Scorpions indes werden das Geschehen in Wiesbaden, als Milan Misic einen von Thomas Mansour verursachten Scorpions-Ballverlust mit auslaufender Uhr zum Sieges-Touchdown in die Stuttgarter Endzone tragen konnte, auch noch in Erinnerung haben. Dementsprechend motiviert werden sie zweifelsohne das Spiel bestreiten. Denn um in der ersten Runde der Playoffs Heimrecht zu haben, müsste Stuttgart noch an den Rhein-Neckar Bandits vorbeiziehen. Dazu ist ein Sieg gegen die Phantoms am Sonntag Pflicht.
"Wenn wir so zu Werke gehen, wie über weite Strecken der ersten Halbzeit gegen Mannheim, haben wir durchaus eine Chance. Allerdings müssen wir diese Leistung vier Spielviertel lang abrufen, sonst passiert uns das, was uns schon zu oft in der Saison widerfahren ist!", so der Phantoms-Cheftrainer.
Dann wäre man auf das Ergebnis vom Samstag angewiesen. Ehrensache, dass das Ergebnis aus München einen Tag später in Stuttgart ausgeblendet werden soll! Aus eigener Kraft, durch eigene Leistung soll es geschafft werden.
