„Hall muss, wir können“

Am Freitag Abend startet der Team-Bus am Trainingsgelände in Horn. An Bord: Spieler, Coaches und Staff der Hamburg Huskies auf dem 639 Kilometer langen Weg zum größten Spiel der bisherigen Vereinsgeschichte: Zum Playoff-Viertelfinale gegen die Schwäbisch Hall Unicorns.

 

Vierter der Gruppe Nord gegen den Meister Gruppe Süd – das sind die Voraussetzungen vor dem Spiel, das am Sonnabend um 16 Uhr im Optima-Sportpark angepfiffen wird. Als Aufsteiger in die GFL, der erst gleich im ersten Jahr in die Playoffs geschafft hat und nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge, gehen die Schlittenhunde als krasser Aussenseiter in die Partie.

„Die Chancen sind relativ gering, beim zweimaligen Deutschen Meister zu gewinnen, aber wir werden das Spiel nicht einfach herschenken“, so Huskies-Headcoach André Schleemann. Unter der Woche wurde das Training deshalb noch einmal intensiviert, zusätzliche Video-Schichten und Extra-Einheiten eingeschoben, um gegen den Südmeister, der in der laufenden Saison nur eine Niederlage einstecken musste, gut vorbereitet zu sein.

Gut für die Huskies: Wide Receiver Tyson Giza hat seine Fußverletzung auskuriert, somit ist eine wichtige Angriffswaffe der Schlittenhunde wieder dabei. Dennoch traut niemand den Huskies einen Erfolg in Baden-Württemberg zu. „Die Unicorns haben so eine explosive Offensive, die von jeder Stelle des Feldes aus punkten kann“, so Headcoach Schleemann. Die Huskies können befreit aufspielen, der Druck zu siegen liegt bei den Unicorns. Schleemann: „Hall muss, wir können“.