Seit November haben sich die Schlittenhunde intensiv auf die kommende Spielzeit vorbereitet, jetzt werden sie endlich von der Leine gelassen.
„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Vorbereitungsphase“, sagt Huskies-Sportdirektor Patrick Esume im Rückblick. „Es war für uns wichtig, diese lange Zeit gehabt zu haben, da wir so als Team zusammenwachsen konnten. Wir haben ja einen komplett neuen Coaching Staff, es sind viele neue Spieler dazu gekommen.“ Vor allem der Teamzusammenhalt der Huskies ist es, der Esume besonders begeistert: „Wir hatten einen ganz neuen Spieler bei uns, der Probleme hatte. Sofort waren am nächsten Tag zehn Spieler da, die ihm geholfen haben. Das habe ich in dieser Form bisher bei noch keinem Team erlebt. Aber diesen Teamspirit braucht man aucht, wenn man erfolgreich sein will“.
Mit Paderborn kommt ein ambitionierter Zweitligist aus der Nordgruppe der GFL2 nach Hamburg, der in der Hansestadt bereits sein zweites Spiel austrägt (Kickoff 16 Uhr, Stadion Hammer Park). Esume: „Das kann für Paderborn natürlich ein Vorteil sein. In einem ersten Saisonspiel passieren eigentlich immer Fehler, weil man einfach noch nicht eingespielt ist. Das wird wohl bei Paderborn nicht der Fall sein.“ An sein Team hat der 42-Jährige dennoch klare Erwartungen: „Alle Spieler, die auf dem Roster sind, wollen wir uns unter Wettkampfbedingungen anschauen. Und ich erwarte, dass vor allem die vielen jungen Spieler nun den Schritt nach vorne machen. Wir haben eine lange und kraftraubende Saison vor uns, da ist es wichtig, dass sich vor allem die jungen Spieler zeigen. Und auch, wenn es 'nur' ein Vorbereitungsspiel ist: Wann immer Punkte gezählt werden, wollen wir auch gewinnen.“
Im vergangenen Jahr schafften es die Huskies gleich in der Aufstiegssaison in die Playoffs. Dies ist auch in der anstehenden GFL-Saison wieder das Ziel: „Man darf nicht vergessen, dass wir nach wie vor mit einem Mini-Etat in der Bundesliga dabei sind, da gibt es vier, fünf Vereine mit einem deutlich höheren Budget“, erklärt Esume. „Wir müssen langfristig planen, uns sportlich und wirtschaftlich weiter entwickeln, dann wird auch in Zukunft mehr drin sein.“
