Im fair geführten Abstiegsduell nimmt Mainz gleich das Heft in die Hand. Will schnell punkten und marschiert Richtung Hanauer Endzone. Mit einem Paß ins gelobte Land kommen die Mainzer zum Touchdown. Glück für die Hornets – Strafe gegen Mainz der Touchdown zählt nicht. Die Gastgeber versuchen es wieder durch die Luft. Ein Paß in die Hanauer Endzone bringt die Mainzer 6:0 Führung.
Hanau versucht es ebenfalls durch die Luft. Ein 25 yard Paß auf Rene Möll bringt den ersten Firstdown des Tages. Die Defense der Hausherren hält und Hanau versucht den Drive mit einem Fieldgoal abzuschliessen. Rene Möll zirkelt das Ei aus 45yard am Gestänge vorbei.
Mainz wechselt immer wieder den Quarterback. Mal spielt Malewski dann sorgt wieder Lucky Dwohne für Unruhe bei den Hornets. Hanaus Defense zeigt sich eins ums andere Mal überrascht kann aber weiteren Schaden verhindern. Ein Punt von Mainz – Ein Mainzer Spieler tippt den Ball mit der Fussspitze an – freier Ball. Die Hornets schnappen sich das Ei und marschieren bis kurz vor die Mainzer Endzone. Paß von Sheird auf Martinek doch der lässt den Ball in der Endzone fallen. Hanau versucht es mit Lauf. Endlich klappt es. Roscoe Baptist donnert in die Mainzer Endzone erzielt den Ausgleich. Rene Möll bringt mit verwandeltem Extrakick die Hornets mit 6:7 in Führung.
Trotz der Führung wird Hanau immer nervöser. Mehrfach kann der gut aufgelegte Manuel Pitztal mit spektakulären Aktionen schlimmeres Verhindern. Hanau zeigt immense Schwächen in der Paßverteidigung. Mainz wieder mit einem Paß und einer anschliessenden Conversion zum 14:7 Halbzeitstand. Dann die Hiobsbotschaft für Hanau. Rene Möll muss verletzt die Partie vorzeitig beenden. Im sollten zu allem Überfluss noch die beiden Aktivposten Roscoe Baptist und Bojan Sobot (Schulterverletzung) folgen. Die Hornetsangreifer zeigen sich von der Rolle. Quarterback Willie Sheird erwischt nicht seinen besten Tag – fumbelt einen Ball und zirkelt einen Paß genau in die Arme eines Mainzer Defensespielers. Hanaus Defense setzt einen Quarterback Sack von Mo Calik dagegen. Der kann Mainz aber nicht alleine aufhalten. Mainz nutzt die Schwachstelle der Hornissen die Paßverteidigung aus und erhöht mit einem langen Paß in die Hanauer Endzone zum 20:7
Im Schlussquarter brechen die Hornets ein. Mainz besiegelt mit einem erneuten Paß ins Hornissennest die 26:7 Niederlage der Hornets.
“Wir haben heute weit unter unseren Möglichkeiten gespielt”, mehr war Headcoach Bernd Schmitt nach der Partie nicht zu entlocken.
In einer von den Schiedsrichtern gut geführten Partie konnte Hanau nicht am steilen Aufwärtstrend festhalten. Hornets Lineman Joachim Bachmann aplleliert im Huddle an sein Team: “Anstelle dass wir uns unterstützen kacken wir uns an. Das darf doch nicht wahr sein. Wir sind ein Team. Wir wollen miteinander auf dem Feld stehen und Football spielen”, so der Hüne. Anschliessend wurdem im Huddle klare Worte gewechselt.
“Es bringt gar nichts jetzt auf die Spieler auf das Team einzuschlagen. Heute muss sich jeder und zwar ohne Ausnahme der an der Sidline stand fragen ob er alles richtig gemacht hat. Ich glaube bis auf unseren Waterboy und unser Watergirl kann das keiner von sich behaupten. Wir machen immer den Fehler die Fehler bei anderen zu suchen anstatt einmal selbstkritisch mit sich ins Gericht zu gehen. Wie gesagt das galt heute für jeden an der Sideline”, bringt es Pressesprecher Achim Korn auf den Nenner.
Den Hornets verbleiben jetzt noch drei Wochen um sich auf die nächste Partie vorzubereiten. Hier stehen mit Frankfurt und Freiburg zwei harte Brocken auf dem Terminkalender: “Wir müssen jetzt ein kleines Footballwunder schaffen um die Klasse zu halten”, zeigt sich Korn zwar angefressen aber optimistisch. “Vom Potenzial her könnten wir jeden schlagen”.
