„Wir hatten aufgrund vieler Verletzter und Kranker keine gute Trainingswoche, darum war der Anfang etwas holperig“, so Hurricanes Head Coach Patrick Esume nach dem Spiel.
Nachdem beide Teams ihren ersten Angriff mit einem Punt abschließen mussten, beendeten die Rebels den zweiten Offensiv-Drive der Canes mit einer Interception, die die Berliner bereits in Reichweite der Kieler Endzone brachte. Doch ein Touchdown gelang den Rebels zu diesem Zeitpunkt nicht und so stellten sich die Gäste für einen Fieldgoalversuch auf. Cedric Febis konnte den Schuss allerdings blocken und Lenny Greene fing den Ball auf und trug ihn über 90 Yards zum Touchdown für die Hurricanes. Der Schuss zum PAT ging jedoch vorbei.
Im zweiten Viertel sorgten dann Matt Johnson und seine Passempfänger für Punkte. Johnson fand zunächst Timo Gross, der insgesamt bereits in der ersten Hälfte fünf Pässe für über 100 Yards fing, und später Julian Dohrendorf für Touchdowns. Die Extrapunkte gingen allerdings jeweils daneben, so dass die Canes zur Halbzeit mit 18:0 führten.
Auch der letzte Touchdown der Gastgeber gelang durch die Luft. Receiver Locklan Gilbert fing einen 8-Yard Pass von Matt Johnson zum 24:0 und nun gelang auch der Schuss zum Extrapunkt durch Timo Zorn zum 25:0. Kurz vor Schluss punkteten auch die Rebels, als Running Back Sebastian Liebl über zwölf Yards in die Kieler Endzone lief. Frank Hoffmann kickte den Point After Touchdown zum 25:7 Endstand aus Kieler Sicht.
Die Baltic Hurricanes gehen damit auf Platz eins der Tabelle der GFL Nord in eine zweiwöchige Trainingspause. Am 3. August steht dann das Rückspiel gegen die Hamburg Blue Devils auf dem Plan, bevor am 10. August die derzeit noch ungeschlagenen New Yorker Lions nach Kiel kommen.
