„Dresden hat verdient gewonnen. Wir haben einige sehr gute Chancen auf Punkte verschenkt“, fasste Hurricanes Head Coach Patrick Esume das Spiel zusammen. „Der Genickbruch war dann die Interception im vierten Viertel.“
Die Canes begannen das Spiel mit einem guten, langen Drive. Insgesamt neun Minuten des ersten Viertels waren sie am Stück in Ballbesitz und arbeiteten sich bis an die 1-Yard Linie der Monarchs vor. Doch die Defense der Sachsen hielt die Canes aus ihrer Endzone fern. Beide Teams kämpften um jedes Yard und so sahen die Zuschauer in der ersten Hälfte viele ausgespielte vierte Versuche und Turnovers on Downs. Defensive End Willie Bohannon forcierte einen Fumble von Trevar Deed, den Sydney Boakye für die Canes erobern konnte, doch auch diese Situation konnten die Kieler nicht in Punkte ummünzen.
Direkt nach der Halbzeit gelangen den Monarchs dann die ersten Punkte. Der zweite ehemalige Kieler, Quarterback Jeff Welsh, fand Receiver Jan Hilgenfeldt mit einem 57-Yard Pass zum ersten Touchdown des Tages. Hilgenfeldt sorgte auch gleich für den Extrapunkt zum 0:7 aus Kieler Sicht. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Matt Johnson fand Julian Dohrendorf mit einem 26-Yard Pass. Timo Zorn kickte zum 7:7.
Im Schlussviertel konnten die Hurricanes zunächst durch einen Pass auf Geburtstagskind Locklan Gilbert in Führung gehen, doch die Monarchs glichen umgehend mit einem Touchdown durch Anthony Cauvin wieder aus. Running Back Trevar Deed, der nun auch in der Defense für die Monarchs auf dem Feld stand, brachte die endgültige Wende für die Dresdner, als er einen Pass von Matt Johnson abfing und sein Team so wieder in Ballbesitz brachte. Punkte waren ihm an diesem Tag gegen die Kieler Defense allerdings nicht vergönnt. Dafür sorgte Jan Hilgenfeldt mit seinem zweiten Touchdown für die Entscheidung.
Bereits am kommenden Wochenende treffen die beiden Teams zum Rückspiel in Dresden wieder aufeinander. Kickoff ist am Samstag um 15 Uhr im Heinz-Steyer-Stadion.
