„Das Team hat bis zum Schluss gekämpft und auch nach Verletzungen nicht aufgesteckt, doch am Ende wurden wir dafür nicht belohnt“, fasste Hurricanes Head Coach Patrick Esume das Spiel zusammen. Bereits in ihrem ersten Angriff arbeiteten sich die Kieler über das Feld, doch die Dresdner Defense hielt ihnen zunächst noch stand und so versuchten die Hurricanes ohne Erfolg mit einem 34-Yard Fieldgoal in Führung zu gehen. Der folgende erste Angriff der Monarchs endete bereits nach drei erfolglosen Spielzügen mit einem Punt. Die Hurricanes konnten dagegen mit einem 66-Yard Lauf von Quarterback Matt Johnson in Führung gehen. Der Extrapunkt gelang jedoch nicht.
Zu Beginn des zweiten Viertels legten die Monarchs dann jedoch nach. Hatten die Hurricanes Trevar Deed im Hinspiel noch bei nur 69 Yards Raumgewinn insgesamt und ohne Touchdown halten können, so lief der Running Back an diesem Tag drei Mal in die Kieler Endzone. Jan Hilgenfeldt kickte den Extrapunkt nach Deeds erstem Score zum 7:6 aus Sicht der Gastgeber. Vor der Halbzeit versuchten die Monarchs ebenfalls noch ein Fieldgoal, doch der Schuss aus 38 Yards ging vorbei. Kurz vor der Halbzeitpause verletzte sich Quarterback Matt Johnson am Knie und Neuzugang Kameron Smith übernahm das Ruder.
Das dritte Viertel begann mit Punts beider Teams, bevor das Spiel durch die Verletzung von Jeff Harder kurzzeitig unterbrochen wurde. Der Defensiv End der Hurricanes verletzte sich am Fuß und wurde mit einer Trage vom Feld gebracht. Während des Aufwärmens verletzte sich auch Defensive Tackle Timm Kaminski am Knie und fiel für die Partie aus. Auch auf Safety Cedric Febis mussten die Hurricanes aufgrund einer Rückenprellung in diesem Spiel verzichten.
Mit Touchdowns von Trevar Deed und Jan Hilgenfeldt konnten die Monarchs ihre Führung im dritten Quarter auf 21:6 ausbauen, bis die Hurricanes im Schlussabschnitt auf 21:20 verkürzen konnten. Julian Ampaw lief in die Dresdner Endzone und anschließend bediente Kameron Smith Marcial Williamson mit einem Pass für die Two-Point Conversion zum 21:14. Smith lief bald darauf gleich selbst zum nächsten Touchdown, der das Spiel wieder eng gestaltete. Der Versuch zur erneuten Two-Point Conversion gelang dieses Mal jedoch nicht. Den anschließenden Onside Kick der Hurricanes konnten jedoch die Monarchs in Person von Trevar Deed erobern, der den Ball gleich bis kurz vor die Kieler Endzone tragen und kurz darauf seinen dritten Touchdown zum Endstand von 28:20 erzielen konnte.
Ebenfalls am Samstag spielten die New Yorker Lions bei den Berlin Adlern. Durch die überraschende 26:34 Niederlage des bis dahin ungeschlagenen Tabellenführers kommt es nun am kommenden Wochenende in Dresden zum Spiel um die Nordmeisterschaft. Währenddessen empfangen die Kiel Baltic Hurricanes die Cologne Falcons zum letzten Heimspiel der regulären Saison.
