Kiel begann angriffslustig und führte zu Beginn des zweiten Viertels bereits mit 14:0 nach Touchdowns durch Receiver Marvin Amankwah und Running Back Alex Allen. Kurz nachdem die Hurricanes die Berliner Endzone zum zweiten Mal erreichten, fand auch der Angriff der Rebels seinen Rhythmus und punktete zum ersten Mal. Anschließend verloren die Hurricanes den Ball durch einen Fumble, doch die Berliner konnten den darauf folgenden Ballbesitz nicht für Punkte nutzen. Stattdessen fand Canes Quarterback Matt Johnson seinen Passempfänger Marcial Williamson mit einem 37-Yard Pass, um den 14-Punkte-Vorsprung wieder herzustellen. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit brachten dann noch einmal zwei Touchdowns. Zwar konnte Defensive Lineman Timm Kaminski Rebels-Spielmacher Darius Outlaw mit einem Quarterback Sack vorzeitig und für Raumverlust stoppen, doch Outlaw fand anschließend dennoch Receiver Gregor Lietzau, der seinen Pass über 30 Yards in die Kieler Endzone trug. Aber Matt Johnson antwortete umgehend und lief gleich selbst über 59 Yards zum letzten Touchdown, so dass die Hurricanes mit einer 28:14 Führung in die Pause gingen.
Die einzigen Punkte im dritten Quarter lieferte Cedric Febis, als die Hurricanes einen Punt der Berliner blockten, fing der Niederländer den Ball ab und trug ihn in die Endzone der Rebels. Ab diesem Zeitpunkt schlossen beide Teams ihre nun folgenden Angriffe jeweils mit Touchdowns ab. Dirk Heimer brachte die Gastgeber zunächst auf 21:35 heran, bevor Marcial Williamson seinen zweiten Touchdown des Tages machte. Mit einem 40-Yard Pass auf Kevin Hummel sorgte Darius Outlaw anschließend für die nächsten Berliner Punkte, bevor Kiels Alex Allen sich ebenfalls zum zweiten Mal in die Endzone der Rebellen durchtankte. Timo Gross versenkte an diesem Tag sicher alle sieben Extrapunkte für die Hurricanes. In den Schlussminuten erzielte Anthony Elzy dann den letzten Touchdown des Tages zum 34:49 aus Berliner Sicht.
Mit ihrem vierten Sieg im vierten Spiel verteidigen die Baltic Hurricanes die Tabellenführung, die für einen Tag die Dresden Monarchs innehatten, nachdem sie bereits am Samstag spielten und mit 49:7 gegen den Aufsteiger aus Köln gewannen. Damit stehen die Sachsen mit drei Siegen auf Platz zwei der GFL Nord und die Berlin Rebels sind Dritter. Auch in Düsseldorf und Hamburg wurde gespielt, allerdings mussten sich beide Teams ihren Gästen, den Berlin Adlern respektive den New Yorker Lions, mit 10:27 und 10:29 beugen. Damit liegt Braunschweig nun auf Platz vier, die Berlin Adler auf fünf, Köln auf sechs, Hamburg auf sieben und die Düsseldorf Panther bilden derzeit das Schlusslicht.
Am kommenden Samstag empfangen die Baltic Hurricanes die Hamburg Blue Devils zum Nord-Derby in Kiel. Kickoff ist um 17 Uhr im Kilia-Stadion am Hasseldieksdammer Weg.
