Neben dem in Offense und Defense geteilten Hallentraining wird zusätzlich am 15. Januar in einer großen 3-fach Halle ein Sichtungstraining stattfinden. In dieser Woche wird Essens neuer Headcoach, James Wilson, in Essen erwartet und damit sich James Wilson einen Überblick über sein neues Team verschaffen kann, werden in 4 Stunden Training alle football-spezifischen Trainingseinheiten absolviert. Neben dem Kader aus der vergangenen Saison und den Nachrückern aus der eigenen Jugend werden sich Neuzugänge aus der Region dem Trainerstab zeigen.
Insgesamt umfasst das Team 2011 knapp 60 Spieler. Die wohl wichtigste Änderung im Team wird es auf der Quarterback Position geben. Mit Tobias Lupp werden die Cardinals erstmals in der GFL einen deutschen Quarterback die Führung der Offense anvertrauen. Tobias Lupp war in den vergangenen Jahren stets die Nummer 2 auf der Spielmacherposition und hat bei seinen Einsätzen durchaus gezeigt, dass er in der Lage ist, die Offense zu führen. Er kennt das Spielsystem der Cardinals sehr gründlich und hat den Rückhalt im Team.
Tobias hat sich die Chance absolut verdient. Er ist ein Eigengewächs aus unserer Jugend und seit 3 Jahren hat er in der ersten Mannschaft durch Leistungsbereitschaft, Engagement und Disziplin gezeigt, dass er bereit ist, die Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen den eigenen Jugendspielern den Weg in die höchste deutsche Spielklasse ermöglichen und da können wir nicht bei der Spielmacherposition Halt machen. Mit James Wilson bekommt er einen Trainer zur Seite gestellt, der die von Bernd Janzen begonnene Ausbildung weiterführen wird.
Wir sind mit einem deutschen Quarterback in die GFL aufgestiegen und auch andere Teams wie die Berlin Adler oder Braunschweig Lions haben erfolgreich in der GFL mit einem deutschen Quarterback agiert. Es gibt in Essen und der Region viele Talente, die wir fördern und ihnen die Chance geben wollen, auf dem höchsten deutschen Niveau Football zu spielen. Wir wollen unseren Weg ein eigenes Team bilden, anstatt vermeintliche Leistungsträger zusammen zu kaufen, weiter gehen, so Cardinals Präsident Wilfried Ziegler.
