Die Cologne Falcons waren mit einen reduzierteren Kader in die Hauptstadt von Sachsen gereist, da insgesamt acht Starter nicht spielen konnten. So war es denn Quarterback Jens Kriete, der die Kölner in die Partie führte. Und schnell erkennen musste wie stark die Abwehrreihen der Königlichen sind. Er allein wurde insgesamt sechsmal gesackt. Und so In der ersten Hälfte ließen sie kaum Kölner Raumgewinn zu.
Die Dresdner Offense, die zu den erfolgreichsten in der GFL gehört, zeigte ihre Stärken und produzierten jeweils drei Touchdowns in den ersten beiden Vierteln, so dass es zur Halbzeit schon 42:0 für die Gastgeber stand.
Die gut 1.000 Besucher im Trainingszentrum der Dresden Monarchs waren begeistert ob der Überlegenheit ihres Teams, das sich in allen Bereichen fehlerlos zeigte. Da die Dresdner den Druck in der zweiten Hälfte zurückschraubten, kamen die Kölner dann besser ins Spiel und konnten den Monarchs den ersten Touchdown durch Michael Hopper in dieser Saison in einem regulären Spiel in die Endzone legen. Dresden legte noch einmal nach, um den alten Abstand wieder herzustellen. Das 49:7 bedeutete dann auch das Endergebnis.
Allan Verbraeken, Head Coach der Falcons, sagte nach dem Spiel: „ Wir haben heute gegen eins der beiden besten deutschen Teams gespielt. Und sie waren in allen Mannschaftsteilen besser als wir. Aber diese Saison ist für uns eine Saison zum Lernen. Und sie haben uns gezeigt, dass wir noch einiges lernen müssen. Wenn ich bedenke, dass wir gerade mal mit 33 Spielern hier angereist sind, haben wir dennoch nicht Köpfe hängen lassen. So werden wir die kommenden Wochen nutzen, um aus dem Spiel zu lernen. Wir haben einige Korrekturen zu machen und auch weiter an einigen Details zu arbeiten. Und nun werden wir uns auf den nächsten Gegner konzentrieren.“
Die Falcons haben nun vier Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel. Die ist auch nötig, damit das erneut angewachsene Lazarett wieder geleert werden kann. Dann kommen am ersten Juli-Wochenende die noch sieglosen Hamburg Blue Devils ins Kölner Flughafen-Stadion.
