Und genau an diese wahrlich schöne Arena haben die Braunschweiger alles andere als gute Erinnerungen. Denn beim bislang einzigen Auftritt dort unterlagen sie in der Saison 2006 deutlich mit 13:40. Für viele Lions-Akteure war es eine der höchsten und bittersten Niederlagen der vergangenen Jahre.
Nun steht also das Rematch auf dem Programm und für beide Vereine geht es dabei um den Einzug in das Eurobowl-Halbfinale. Die Partie wird aller Voraussicht nach als Live-Stream Video-Übertragung auf der Homepage der Raiders unter www.raiders.at zu sehen sein.
Das wird eine ganz harte Aufgabe für uns, denn als amtierender Champion zählen die Raiders mit zu den besten Teams Europas. Da werden wir ganz sicher mehr gefordert als gegen Valencia oder Bolzano, so Lions-Cheftrainer Javier Cook.
Dennoch fahren wir natürlich nicht den ganzen Weg bis nach Innsbruck, um dann noch einmal so unter die Räder zu kommen wie vor drei Jahren. Dass es nicht einfach wird, ist klar, aber wir werden hart um den Halbfinaleinzug kämpfen.
Durch das spielfreie Wochenende für die Lions in der German Football League sollten bis zum mit Spannung erwarteten Auftritt in Österreich auch einige angeschlagene Spieler wieder mit an Bord sein.
Wir hoffen, dass wir mit Christoph Wolk, Patrick Neff, Dennis Engelbrecht, Christian Bollmann und Christoph Königsmann einige enorm wichtige Spieler mit dabei haben werden, um gegen die Raiders bestehen zu können, so der Löwen-Headcoach weiter.
Ein Erfolg in Innsbruck wäre der erste Erfolg für die Braunschweiger auf österreichischem Boden, die Graz Giants (1998), die Vienna Vikings (2003) und die Swarco Raiders Tirol (2006) konnten jeweils in heimischen Gefilden bezwungen werden.
Der Gewinner der Viertelfinalbegegnung zwischen den Raiders und den Lions würde im Halbfnale am 13./14. Juni auf den Sieger des rein finnischen Viertelfinales zwischen den Seinäjoki Crocodiles und den Porvoo Butchers treffen.
In den beiden anderen Viertelfinalpaarungen stehen sich die Graz Giants und die Elancourt Templiers sowie die Vienna Vikings und die La Courneuve Flash gegenüber.
Drei Teams aus Österreich kämpfen nun also mit zwei Vertretern aus Finnland und Frankreich sowie den Braunschweig Lions als einzigen deutschen Vertreter um das Weiterkommen.




