Um 19 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) erfolgt dabei der Kick-Off für das Duell der beiden Mannschaften, die beide noch um die beste Ausgangsposition für die anstehende Play-Off-Runde um die Deutsche Meisterschaft kämpfen. Und beide Teams sind dabei zum Siegen verdammt.
Denn nur mit zwei Siegen in den noch ausstehenden Partien gegen Hamburg und Kiel gelingt den Braunschweigern ganz sicher die erneute Titelverteidigung der Nordmeisterschaft, die in den vergangenen sechs Jahren stets errungen werden konnte.
Auf der anderen Seite benötigen auch die Hanseaten jeden Pluspunkt, um die Play-Offs überhaupt sicher erreichen zu können.
Ein wieder einmal extrem spannendes Duell bahnt sich also schon jetzt im Vorfeld an, wenn beide Teams im Stadion an der Hamburger Straße den Rasen betreten.
Und beide Vereine haben dabei nicht mehr das gleiche Gesicht wie noch beim Hinspiel an der Elbe im Juni, das die Niedersachsen mit 30:17 in der eVendi-Arena für sich entscheiden konnten.
Im Kader des amtierenden Deutschen Meisters fehlt auch am kommenden Samstag noch Quarterback Dennis Zimmermann, der immer noch an den Folgen seiner Schulterverletzung laboriert. Ihn werden wie schon in Berlin Kelvin Love und Christian Bollmann auf der Position des Spielmachers vertreten.
Dazu fallen in der Verteidigung der Löwen auch Ryan Davis (Knieoperation) sowie Andre Krüger (Spielsperre) aus.
Fragezeichen standen unter der Woche noch hinter den Einsätzen von Ludger Uckermann und Jabari Johnson, die beide im Training etwas kürzer treten mussten.
Über dieses Verletzungspech klagten die Hamburger in der Phase des Hinspieles. Jetzt ist das Team von Headcoach Joe Roman wieder weitgehend in Bestbesetzung.
So werden nun erstmals in diesem Jahr auch Runningback Waldemar Weizel, Offense-Allrounder Claude Whitaker sowie Wide Receiver Marico Gregersen gegen die Lions auflaufen. Sicher eine enorme Verstärkung des teuflischen Angriffes, der bereits beim Hinspiel seine Gefährlichkeit mit Josh Brehm als Quarterback andeutete.
Die Lions sollten also gewarnt sein, denn bei dem aktuellen Tabellenbild könnte dem Spitzenreiter im schlimmsten Fall auch noch das Abrutschen auf den dritten oder vierten Rang drohen, was kein Heimrecht in den Play-Offs bedeuten würde. Dieses Schreckensszenario wollen die Spieler von Cheftrainer Javier Cook natürlich tunlichst vermeiden, und ein Heimerfolg über die blauen Teufel würde schon einmal die Tabellenführung sowie den zweiten Platz in der GFL-Nordgruppe festigen.
Das letzte Spiel der regulären Saison bei den Kiel Baltic Hurricanes würde dann zum absoluten Endspiel um die Nordmeisterschaft. Dann vielleicht auch für beide Mannschaften. Mehr dazu weiß man nach dem mit Spannung erwarteten Auftritt der Norddeutschen am Samstag in Berlin bei den Adlern.
Die nächsten beiden Wochen haben es also wahrlich in sich für fast alle Teams in der GFL-Nordgruppe, und die Lions haben dabei ihr Schicksal noch komplett selbst in der Hand. Dieser kleine Vorteil soll nun bereits am Samstag gegen die Blue Devils ausgenutzt werden, um sich mit einem Sieg von den eigenen Fans aus der regulären Saison zu verabschieden.







