Der Stammverein AFC Universe hatte den ursprünglichen Vermarktungsvertrag mit der FUB GmbH in
der Woche vor Ostern gekündigt, nachdem durch die FUB mitgeteilt worden war, dass nachfolgend zu
einem Gerichtsurteil sowohl die Bankkonten der FUB gesperrt als auch die Sponsorengelder des
Hauptsponsors Samsung eingefroren worden waren. Darüber hinaus wurde mitgeteilt, dass ein
potentieller Investor, mit dem sich die FUB bereits seit Dezember 2017 in Gesprächen befand, seine
Abkehr von einem finanziellen Engagement in die FUB GmbH, gleichzeitig jedoch – unter gewissen Voraussetzungen – seine Bereitschaft zu einem finanziellen Engagement in eine neue Unternehmung gemeinsam mit dem AFC Universe erklärt hatte. Diese Bereitschaft wurde vom Investor zu diesem Zeitpunkt schriftlich bekräftigt und liegt dem Verein in Form einer unterzeichneten Willenserklärung vor.
Auch von dieser Bereitschaft zog sich der Investor jedoch zu Beginn dieser Woche zurück.
Nachdem die FUB bereits vor den Osterfeiertagen beim Amtsgericht Offenbach einen Insolvenzantrag
gestellt hatte, soll nun durch den Neuabschluss eines Betriebs- und Vermarktungsvertrags – in
Absprache mit dem Insolvenzverwalter sowie dem Geschäftsführer – eine Voraussetzung für die
Rettung der finanziell angeschlagenen FUB so wie für das weitere Bestehen der GFL-Mannschaft von
Frankfurt Universe geschaffen werden.
