Offene Rechnung mit den Dresden Monarchs

Es gibt Tage, da bleibt man am besten im Bett. Da will einfach nichts funktionieren. Genau so einen Tag hatten die Hamburg Huskies beim Auswärtsspiel in Dresden erwischt, kamen mit 7:48 gewaltig unter die Räder. Es war vor zwei Monaten ein „Klassenunterschied“, wie Headcoach André Schleemann feststellte: „Dresden hat uns in allen Belangen domniert“.

Und auch zum aktuellen Zeitpunkt sind die Sachsen gut in Fahrt: Am vergangenen Wochenende zerlegten die „Königlichen“ den Nordrivalen aus Kiel mit 52:20, was in dieser Höhe sicherlich niemand erwartet hatte. Vor allem Running Back Donald Russell und sein Vorgänger Trevar Deed präsentierten sich in bestechender Form gegen die Hurricanes. Mit dem klaren Erfolg kletterten die Dresdner auf Platz zwei der Tabelle und benötigen aus den letzten drei Spielen zwei Siege, um diese Position zu festigen und mit einem Heimspiel in die Playoffs zu gehen.

Auf einem Playoff-Platz stehen die Huskies immer noch, trotz der zuletzt drei Niederlagen in Folge - allerdings allesamt gegen die Top-Teams des Nordens. „Gegen Dresden haben wir einiges gut zu machen“, so Running Back Marvin Stüdemann. „Wir wollen ihnen gegenüber dem Hinspiel zeigen, dass wir auch anders Football spielen können.“  Headcoach André Schleemann warnte sein Team vor der Partie: „Dresden ist richtig gut drauf im Moment“.

Trotz der 12:28-Niederlage vor einer Woche gegen die Braunschweig Lions zogen die Huskies einiges Positives aus dem Spiel gegen den amtierenden Deutschen Meister und Eurobowl-Champion: „Nach zwei Partien ohne Punkte konnte die Offense mal wieder scoren, das war wichtig“, sagt Marvin Stüdemann.
Unterstützung gegen die „Königlichen“ erhalten die Huskies heute von den Marine-Soldaten des Seebataillons aus Eckernförde. Dort hatten sich die Schlittenhunde in einem dreitägigen Camp über Ostern auf die erste GFL-Saison vorbereitet. Zum Dank für das tolle Trainingslager luden die Huskies nun die Truppe um Fregattenkapitän Krüger mit Anhang nach Hamburg zum Spiel gegen die Dresden Monarchs ein.