An diesem treffen sich wieder viele Footballbegeisterte, die eine gigantische Stimmung in unser Stadion bringen. Diese Stimmung wollen wir mit unserer Registrierungs-/Spendenaktion direkt in Hoffnung umwandeln – Hoffnung für Menschen, die schwere Schicksalsschläge zu verkraften haben wie der kleine Ben oder Matthias. Was ihnen passiert ist, erzählen hier Ben’s Oma und Matthias selbst:
Hallo, ich bin Ulli, die Oma von Ben. Unser Ben ist wie jeder Dreijährige ein Energiebündel und Spitzbub. Ständig auf Achse und Schabernack im Kopf. Er liebt "Schnitzel", sein Schmuseschwein und spielt am liebsten mit Werkzeug, begeistert sich für Bagger und kann schon "akkuschraubern" (Originalton Ben).
Ohne Vorwarnung, von einem Tag auf den anderen, wurden wir mit der Diagnose Leukämie konfrontiert. Die Behandlung begann umgehend in der Uniklinik Ulm. Bei Ben wurde eine Form der Leukämie mit relativ hohen Heilungschancen festgestellt, er wird voraussichtlich keine Knochenmarkspende brauchen. Unsere Familie ist in dieser schwierigen Zeit trotz allem zuversichtlich: Ben schafft das! Durch die Krankenhausbesuche ist uns aber bewusst geworden, wie wichtig es ist sich registrieren zu lassen. Denn für viele Patienten, ist die einzige Überlebenschance eine Stammzellspende. Jeder von Euch kann helfen: Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann sich am 4. September schon vor Anpfiff, ab 13:30 Uhr, registrieren lassen. Wir bitten Euch herzlich, macht mit! Der COMETS-Family ein ganz großes Dankeschön für das spontane und starke Engagement in dieser guten Sache.
STELL DIR VOR, DU RETTEST EIN LEBEN!
Mein Name ist Matthias, 25 Jahre alt und komme aus Kempten. Im März 2015 wurde in meinem rechten Knie ein bösartiger Knochentumor festgestellt, der zu diesem Zeitpunkt auch schon leider in die Lunge gestreut hat. Nach vielen Chemotherapien und einer langen Operation - die das Ziel hatte das Bein doch zu erhalten - wurde deutlich, dass das Bein nicht gerettet werden kann, da der Tumor schon die Nerven und die Blutgefäße erreicht hatte. Mittlerweile bin ich wieder ganz gut zu Fuß, Dank der sehr weit fortgeschrittenen Prothesentechnik, die mir nahezu alles ermöglicht, um gut zurück in den Alltag zu finden. Aufgeben war nie eine Option für mich. Ich war vor der Amputation schon immer sehr sportlich und habe es geliebt mich zu verausgaben - sei es im Fitnessstudio oder beim Fußball mit Freunden. Leider braucht man zum Joggen, Rennen, etc., eine extra Sportprothese mit so einer coolen Carbon Feder. Dieser "Luxus" wird leider nicht von den Krankenkassen übernommen und da mir selbst die finanziellen Mittel fehlen, wäre ich sehr dankbar für jede noch so kleine Spende. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

