Panther verlieren Rebels -Spiel und Denis Letkemann

Nun müssen die Düsseldorf Panther um die Play-off-Teilnahme bangen. Nach der 13:27 (13:7, 0:6, 0:0, 0:14)-Pleite bei den Berlin Rebels liegt der sechsmalige Meister zwar noch auf Rang drei der German Football League, hat aber mit den drei Partien in Braunschweg, bei der Berlin Adlern und zuhause gegen die Rebels drei ‚Pflichtsiege‘ auf dem Terminplan. „Jetzt gibt es nur noch Endspiele, die Qualität unserer Mannshaft ist einfach zu gut, um nicht in die Play-offs zu kommen“, gab Runningback David McCants nach der erfolglosen Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte kämpferische Parolen aus.

Fast noch bitterer als die deutliche Niederlage beim Aufsteiger war das erneute Verletzungspech. Für Denis Letkemann ist nach einem Kreuzbandriss, den er sich im zweiten Viertel zuzog, die Saison vorzeitig beendet. Die Knieverletzung von Jason Adjei wird den Outside Linebacker wohl zumindest einige Wochen außer Gefecht setzen.

 

Dabei hatte die Partie für die Gäste vor offiziell 2.342 Zuschauern beinahe perfekt begonnen. Gleich im ersten Spielzug schnappte sich David McCants einen kurzen Pass von Spielmacher Robert Demers und stürmte an der linken Seitenlinie entlang über 78 Yards in die Endzone. Der anschließende Extrakick ging daneben – so wie beinahe der gesamte Rest des Spiels. Nach dem zwischenzeitlichen 7:6 der Rebels gelang den Panthern auch ihre zweite Angriffsserie, die Estrus Crayton nach schönem Demers-Pass zum 13:7 abschloss. Gegen die stärkste Abwehr der GFL hatten die Düsseldorfer Angreifer anschließend nicht mehr viel zu bestellen.

 

Die sowieso schon ersatzgeschwächte Panther-Defense kämpfte verbissen, brach aber irgendwann unter dem Dauerdruck der Berliner zusammen. Zudem fiel dann mit Adjei ein weiterer Linebacker aus: Glücklicherweise waren mit Danny Niemann, Kevin Gibbons und Rookie Sven Jacobs drei Spieler des Prospect-Teams mitgefahren, die dann auch unverhofft viele Spielanteile bekamen. Trotzdem - und obwohl schließlich sogar Offenseline-Nationalspieler Raphael Llanos-Farfan in der Defenseline und als Linebacker aushalf – konnte Rebels-Spielmacher Darius Outlaw im Schlussviertel sein Tea in Führung brngen und zum Sieg führen.

 

Kaum Entlastung erhielt die Panther-Defense durch die Offense: Gleich drei Ballverluste machten in der zweiten Hälfte der Abwehr der Hausherren die Arbeit einfach. Ein Passversuch von Demers wurde erst abgefälscht, dann abgefangen, einmal versuchte der junge Spielmacher den Ball in Bedrängnis an den Mann zu bringen, statt ihn einfach ins Aus zu werfen –eine weitere Interception. Und einmal klappte die Ballübergabe an David McCants nicht richtig: Fumble und Ballverlust. „Mit so vielen Turnovers hast du keine Chance“, ärgerte sich Headcoach James Jenkins. „Unser Game Plan war gut, aber wir haben uns vieles selbst zunichte gemacht.“