Der 22-Jährige kommt vom christlich-humanistisch geprägten Sterling College (NAIA) und wurde den Huskies von vielen Seiten empfohlen: „Unabhängig voneinander haben uns Joe Roman (ehemaliger Headcoach Hamburg Blue Devils, jetzt HC Hildesheim Invaders) und Mark Speckman, der Vater unseres Offensive Coordinators Timothy, der aktuell in der CFL (Canadian Football League) coacht, auf ihn hingewiesen“, verrät Huskies-Headcoach André Schleemann. Und Sportdirektor Max Paatz ergänzt: „Die Gespräche mit ihm und seinen College-Coaches, sowie auch die Tatsache, dass er sich trotz seines immensen Talents und zahlreichen interessierten größeren Colleges für das kleine Sterling College entschieden hat, bekräftigen uns darin, dass er on-&off-the-field der perfekte Leader für uns in der Saison sein wird.“ Wie alle US-Imports wird Langford Anfang April nach Hamburg kommen und direkt mit ins Trainingslager fahren.
Langford kann auf eine beeindruckende Collegekarriere zurückblicken. Von 2011-2013 führte er den Angriff am American River Junior College, Sacramento/Kalifornien, mit dem er einen 21-1 Record und 2 Conference Championships erreichte.
Im Anschluss entschied er sich bewusst für das kleine Sterling College und führte die dortigen SC Warriors 2013 mit einer beeindruckenden Leistung von mehr als 1400 Rushing Yards,1600 Passing Yards und 28 Touchdowns erstmalig in der Schulgeschichte zur Conference Championship und den NAIA Playoffs.
Die letzte Saison beendete Langford mit 795 Rushing Yards, 1493 Passing Yards sowie insgesamt 22 Touchdowns.
Für diese Leistungen wurde Reggie Langford in beiden Jahren ins All-Star Team der KCAC Conference berufen und erhielt zudem eine Einladung zur D2 vs NAIA Challenge-Bowl, wo sich die besten Athleten aus NCAA D2 und NAIA messen.
„Ich freue mich darauf, ein Teil der Huskies-Family zu werden“, sagt der Mann aus Kalifornien, der in seiner Freizeit gerne kocht. „Ich hoffe, ich kann meinen Teil dazu beitragen, dass wir in die Playoffs kommen. Als Aufsteiger sind die Huskies ein hungriges Team, dass für all das steht, woran ich glaube“.
Schleemann: „Mit Reggie bekommen wir einen sehr guten, sehr schnellen Athleten, der trotz seines jungen Alters schon bewiesen hat, dass er ein Team führen kann. Ich freu mich schon sehr auf ihn.“

