Rückkehr nach Rothenburg

Fast zwei Jahre sind seit dem letzten Gastspiel der Phantoms im beschaulichen Rothenburg vergangen, der Heimstätte des Wiesbadener Lieblingsrivalen Franken Knights. Am 4. September 2010 siegten die Phantoms 28:21 im städtischen Stadion zu Rothenburg, überholten die Gastgeber am letzten Spieltag der Zweitliga-Saiosn noch in der Tabelle und ebneten sich so den Weg zum späteren Aufstieg in die GFL.

Auf Seiten des Aufsteigers, der beim Hinspiel einen 49:46 Erfolg feiern durfte, waren schon vor zwei Jahren Cedric Townsend (Quarterback) und Joseph Joyner (Wide Receiver) die tragenden Kräfte der Knights. Auch in dieser Saison trugen beide bisher maßgeblich dazu bei, dass die Franken sich als Aufsteiger mit einer bisher ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen berechtigte Hoffnungen auf eine Playoff-Teilnahme machen können.

 

Spielmacher Townsend brachte es bisher auf 35 Touchdown-Pässe, 20 davon auf US-Landsmann Joyner, und ist mit 13 erlaufenen Touchdowns zudem auch der erfolgreichste Ballträger seiner Mannschaft.  Neben Joyner und Townsend muss das Augenmerk der Wiesbadener Defense auch Timothy Knüttel gelten. Der in den USA aufgewachsene Schweinfurter avancierte in seinem ersten Jahr in Rothenburg zur zuverlässigen Anspielstation seines Spielmachers und zeichnet sich bisher für 13 Touchdowns verantwortlich.

 

Eine große Herausforderung wartet also auf die Phantoms-Defense gegen eine Offense, die im Schnitt bisher rund 38 Punkte pro Spiel erzielte. Allerdings gehört die Verteidigung der Franken nach abgegebenem Raumgewinn und Punkten zu den schwächsten aller GFL-Teams.

 

Dem gegenüber steht eine junge Wiesbadener Verteidigung , die sich bisher von Spiel zu Spiel steigern konnte und nicht zuletzt Garant der Erfolge über Stuttgart und Saarbrücken war.

 

"Jede Menge Arbeit" hatte Sven Gloss indes der Offense nach dem Spiel in Saarbrücken versprochen, wo es nach einer souveränen ersten Halbzeit erneut zum Einbruch kam. Unabhängig einer erforderlichen guten Vorstellung der Defense werden Kevin Brüngel und Co. über alle vier Viertel gefordert sein, will man die Rückkehr nach Rothenburg erfolgreich bestreiten.