Schweres Restprogramm

 

 

Am Sonntag treten die Schwäbisch Hall Unicorns um 16:00 Uhr bei den Marburg Mercenaries im Georg-Gassmann-Stadion an. Für die Haller Tabellenführer ist es das erste von vier schweren Spielen im Restprogramm vor den Play-Offs.

Die Bundesliga-Saison 2012 geht in die heiße Phase und das Restprogramm der Schwäbisch Hall Unicorns hat es in sich. Noch vier Spiele müssen die TSG-Footballer vor den Play-Offs bestreiten, drei davon auswärts. Alle vier Gegner zählen zu den Verfolgern der Haller Tabellenführer und haben noch Chancen auf einen der ersten beiden Tabellenplätze, mit denen man sich das Heimrecht im Viertelfinale sichern kann.

 

Seit letztem Wochenende können sich die Unicorns erstmals über einen Vier-Punkte-Vorsprung gegenüber ihren Verfolgern freuen. Verantwortlich dafür war der Haller 42:16-Erfolg bei den Saarland Hurricanes sowie der klare 53:19-Heimsieg der Marburger gegen die Tabellenzweiten Rhein-Neckar Bandits aus Mannheim.

 

Letzteres bereitet den TSG-Footballern mit Blick auf das Spiel am Sonntag aber auch Sorgen. Mit diesem Sieg bleibt mindestens der zweite Tabellenplatz für die Hessen in greifbarer Nähe. Entsprechend heiß werden sie auf einen weiteren Sieg am kommenden Sonntag sein, denn sie brauchen nun jeden Punkt, um die aktuell vor ihnen platzierten Rhein-Neckar Bandits und Stuttgart Scorpions zu überholen.

 

Beim Hinspiel vor zwei Wochen mussten sich die Mercenaries im Haller Hagenbachstadion mit 45:61 geschlagen geben. Nachdem die Unicorns die erste Hälfte dominiert hatten, konnten die Hessen die zweite Hälfte mit 31:13 klar für sich entscheiden. Dabei haben die Mercenaries gezeigt, weshalb sie nach wie vor zu den großen Namen in der GFL-Süd zählen und dass immer mit ihnen zu rechnen ist. Kommt hinzu, dass sie insbesondere gegen die Unicorns schon immer ihre Heimstärke zu nutzen wussten.

 

Zuletzt hatten die TSG-Footballer dreizehn verletzungs- und urlaubsbedingte Ausfälle zu beklagen. Die Situation ist am kommenden Sonntag nicht besser. Zwar erwartet man die Rückkehr von Bernd Wollensack, Oliver Radke und Simon Brenner, gleichzeitig wird man in Marburg aber auf Christian Rothe, Kevin Becker und Kai Rabus verzichten müssen. So hofft Head Coach Siegfried Gehrke darauf, dass einige weitere Spieler auf der Verletztenliste bis zum Sonntag wieder fit sein werden. Ob Felix Brenner, Maximilian Ilgner, Hannes Dierolf, Jan Flachs und Gabriel Erler eingesetzt werden können, wird sich aber erst kurz vor dem Spiel entscheiden.

 

Bauen kann Gehrke auf jeden Fall auf Offense-Liner Marco Rogge. Nachdem er mit der U2 bereits die gesamte Saison in der Oberliga hinter sich gebracht hatte, zeigte er letzten Samstag in Saarbrücken im GFL-Team eine sehr solide Leistung.