Dies markiert die 15. Playoff–Teilnahme in Folge für den Traditionsverein auf der Waldau, welcher somit ab sofort alleiniger Rekordhalter in der höchsten deutschen Spielklasse ist. Bisher stand der Rekord bei 14 Playoff–Teilnahmen am Stück, welchen sich die Stuttgarter mit den Cologne Crocodiles teilten. Da diese jedoch 2003 aus der GFL ausschieden, wird es auch bei 14 bleiben.
Für die Scorpions begann der Weg zum Rekord 1998, als man unter Coach Fred Armstrong Südmeister wurde. Doch leider kam damals das Aus im Halbfinale gegen die Hamburg Blue Devils. Weitere Halbfinal-Teilnahmen folgten 2001, 2002 und 2006. Der größte Erfolg gelang dann aber im Jahr 2007, unter Federführung des heute noch hochgeschätzten Tom Ross: Dieser führte sein Team zuerst zur Südmeisterschaft und anschließend in das Endspiel – den German Bowl – welches allerdings im heimischen Stadion gegen den damaligen Serienmeister, die Braunschweig Lions verloren ging.
Auch wenn man im Scorpions–Lager erst dann endgültig zufrieden sein wird, wenn der große Wurf – der Gewinn der Deutschen Meisterschaft – gelungen ist, so wird dieser Rekord dennoch in die Annalen des Clubs eingehen und in den kommenden Jahren hoffentlich noch weiter ausgebaut werden.
