„Dresden ist ein starkes und sehr talentiertes Team; es wird ein spannendes Spiel“, so Hurricanes Head Coach Patrick Esume über die bevorstehende Partie, die eine Neuauflage des Halbfinales von 2010 ist, das die Canes mit 14:0 gewannen. Auch die beiden Begegnungen der regulären Saison in diesem Jahr konnten die Kieler mit 28:17 und 42:16 für sich entscheiden.
Doch seit diesen Begegnungen im Juni und dem wechselhaften Saisonstart der Monarchs wurden die Dresdner über den Verlauf der Saison zusehends stärker. Sie gewannen ihre letzten fünf Pflichtspiele in Serie und auch das Viertelfinalspiel gegen die Rhein-Neckar Bandits konnten die Sachsen schließlich mit 31:19 für sich entscheiden. In ihrer 25-jährigen Geschichte stehen die Monarchs nun zum dritten Mal im Halbfinale und wollen endlich auch den Einzug in den German Bowl schaffen.
Beide Teams kennen sich gut, wissen um die Stärken des anderen, denn die Spiele dieser beiden Teams sind seit Jahren Garanten für spannenden Football. 2002 trafen die beiden Mannschaften in der Relegation der German Football League aufeinander. Damals verloren die Canes gegen die Monarchs, die daraufhin in die erste Liga aufstiegen, während die Kieler absteigen mussten. Nun sind die Dresdner seit 10 Jahren in der GFL und 2007 waren auch die Hurricanes zurück im Oberhaus. In den 13 Begegnungen seither hatten die Canes elf Mal die Nase vorn und auch in diesem Jahr soll für die Monarchs in Kiel Endstation sein.
So werden am Sonntag zwei hochmotivierte Teams aufeinander treffen, denn die Canes wollen den fünften Finaleinzug in Folge schaffen. Dass die Hurricanes entschlossen sind, alles zu geben, um den Titel zurück an die Förde zu holen, bewiesen sie mit dem überragenden 70:22 Viertelfinalsieg gegen die Stuttgart Scorpions. Beim Unterfangen Halbfinale wird das GFL-Team 2012 am Sonntag zudem von den Canes Alumni, den ehemaligen Spielern der Baltic Hurricanes, unterstützt, so dass das Spiel zum „Homecoming“ wie in den USA wird. Dort gibt es an vielen Universitäten pro Jahr ein Spiel, zu dem die Ehemaligen zurück an die alte Wirkungsstätte kommen.
