Zunächst erwischten die Argonauten jedoch einen Einstand nach Maß. Gleich im ersten Drive punktete Ben Häussler, lediglich der Extra-Punkt wurde geblockt. Anders auf der anderen Seite des Balles. Defense Coordinator Marco Durch musste auf einige Stammspieler verzichten und so dauerte es nicht lange bis der flinke Spielmacher der Gastgeber Victor Wells den Argo-Verteidigern entwischte und den Ausgleich herstellte. Über eine Two-Point Conversion gingen die Phoenix sogar 8:6 in Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit glich die Partie einem offenen Schlagabtausch offensichtlich waren beide Abwehrreihen an diesem Tag nicht konstant genug. Einem 8:14, welches Starnbergs QB Debowski erlief und durch einen Pass zur Conversion auf Kay Plaschke komplettierte folgte der Ausgleich und sogar die 20:14 Führung durch die Feuervögel. Diese quittierte aber erneut Ben Häussler durch einen schönen Laut mit weiterem Touchdown. Diesmal war es QB Chris Debowski, der die 20:22 Führung durch zwei Extrapunkte verbuchte. Doch dabei blieb es nicht und vor dem Seitenwechsel zeigte der Gastgeber nochmals mit einem Pass, dass mit dem heimischen Luftangriff durchaus zu rechnen war. Ludwig Kastenmeier, der nach krankheitsbedingtem Ausfall von Head-Coach Raphael Heilig die Fäden an diesem Tag in der Hand hielt setzte natürlich alles daran das Team zur Halbzeit für einen guten Start zu motivieren, trotzdem entstiegen die Spieler der Phoenix der bildlichen Asche und verbuchten im ersten Drive sofort das 32:22. Der Abstand wuchs. Doch Argonauts Lenker Debowski, der allzu oft wegen starker Regenfälle auf das sonst so effektive Passspiel verzichten musste, nahm die Beine in die Hand und scorte selbst zum 32:28. Den Kick zum 32:29 erzielte Michael Rubin. Lagsam fanden auch die Defender der Starnberger zu einer besseren Form. Verstärkt durch gute Impulse auf der Linebackerposition durch Basar Alici, der verkehrsbedingt den Kickoff verpasste und erst zur zweiten Spielhälfte eingreifen konnte, brachten sie die Argos wieder in Ballbesitz. Diesen konnte RB Eiseb zum 32:35 verwerten (Kick Rubin 32:36). Einen erneuten Führungswechsel sahen die Zuschauer dann als die Gastgeber das 38:36 erzielten. Von da ab, im entscheidenden Moment, bäumte sich die Verteidigung dann auf und konnte die Feuervögel im Zaum halten. Zwei weitere Zähler von RB Chris Dje und QB Chris Debowski sicherten den 38:50 Endstand. "Wir hatten lange Zeit Probleme QB Wells und seine Receiver sowie RB Marlin Davis überhaupt zu kontrollieren, dass es zum Schluss doch gereicht hat verdanken wir einer sehr guten Offense Line, die unserem Angriff ermöglichte nach belieben zu agieren," fasst Kastenmeier das Spielgeschehen zusammen. "Kein ruhmreiches Spiel aber am Ende zählt der Sieg."
