"Wir haben heute gesehen, dass die Menschen in Frankfurt den AFC Universe wirklich angenommen haben", so Vorsitzender Klaus Rehm. "Trotz einiger hochkarätiger Veranstaltungen im nahen Umfeld kamen mehr Zuschauer ins Stadion als jemals zuvor. Mit ein wenig Unterstützung der Stadt könnte Universe auf Dauer ein Club werden, mit dem im deutschen Football zu rechnen ist."
Der sportliche Vergleich war schon kurz nach der Halbzeit entschieden: Mitte des ersten Spielabschnitts passte Quarterback Ian Mitchell gewohnt sicher auf Receiver Drew Mazyck und auch der Point after Touchdown durch Den Lindenblatt saß. Die einzigen Punkte gegen Universe brachte anschließend AFC-Kicker Robert Stinchcomb auf die Anzeigetafel. Den überworfenen Snap kickte Stinchcomb sicherheitshalber in die Endzone von Universe und schenkte den Razorbacks damit einen Safety. "Das war natürlich nicht optimal, aber die beste Lösung", so Head Coach Markus Grahn.
Im zweiten Viertel erzielten die Frankfurter Hausherren zwei weitere Scores. Nach fünf Minuten Spielzeit erzielte Lindenblatt ein sehenswertes 39-Yard-Field Goal zum 10:2, rund eine Minute vor der Halbzeit erhöhte Ricardo Ambulo nach einem 11-Yard-Lauf auf 16:2 und auch seinen zweiten PAT traf Lindenblatt souverän.
Dem 17:2 in Halbzeit eins ließen die Gastgeber ein 20:0-Viertel folgen, in den sie auf 37:2 davonzogen: Ian Mitchell erzielte kurz nach Wiederanpfiff mit eine spektakulären Sprung für die Galerie einen 10-Yard-Touchdown, nach dem die Conversion misslang. Nur eine halbe Minute später wechselte nach einer Interception der Ballbesitz erneut und lediglich weitere vier Sekunden später fing Slawomir Rybarczyk einen kurzen Mitchell-Pass zum 29:2. Lindenblatt trug sich anschließend einmal mehr mit einem PAT in die Scorerliste ein. Das 37:2 markierte später ebenfalls Den Lindenblatt. Nach einem 5-Yard-Lauf erreichte der Running Back die Endzone und auch sein vierter Zusatzpunkt saß.
Das Abschlussviertel gingen die "Men in Purple" vor den Augen von Galaxy-Wall of Famers Ingo Seibert, der sich von Athmosphäre und Teamleistung begeistert zeigte, aufgrund der Führung entsprechend ruhiger an. Fünf Minuten vor Ende des Spiels sorgte Patrick Schulz mit einem 34-Yard-Lauf aber für einen letzten Höhepunkt, den einen nicht geplante Conversion noch veredelte. Da der Snap misslang, nahm Holder Ian Mitchell das Ei auf und passte es in die hintere rechte Ecke der Endzone, wo Defensive Liner Nico Huth in bester Wide Receiver-Manier fing.
Mit 5:0 Punkten führt Universe die Nord-Gruppe der Liga nun weiterhin souverän an, steht aber nach wie in der Gesamttabelle hinter den Kaiserslautern Braves, die bereits mehr Spiele bestritten und allesamt gewonnen haben. Das direkte Aufeinandertreffen steht am Samstag, 6. August, 15 Uhr, in Kaiserslautern an. Das nächste Spiel bestreitet der AFC zuvor aber a Sonntag, 26. Juni, 15.30 Uhr, bei den Hanau Hornets.
