Die Niederbayern reisen selbstbewusst als Tabellendritter nach Darmstadt und wollen auch von dort Punkte mit nach Hause nehmen.
"Wir sind zwar vereltzungsbedingt etwas angeschlagen", weiß Trainer Christoph Riener um die derzeitige Situation, "das Stammpersonal ist aber weitestgehend an Bord". Gefährlich sind allerdings diese Spiele für die Wildcats, bei denen ihnen die vermeindliche Favoritenrolle zufällt. In den letzten zwei Jahren sind immer wieder Auswärtsspiele verloren gegangen gegen in der Tabelle schlechter platzierte Teams.
"Das wollen wir diesmal unbedingt vermeiden und werden das Team schon richtig einstellen", so der Chefcoach weiter. Darmstadt hat zwei Siege auf ihrem Konto. Zuletzt gegen die Nürnberg Rams. Dies zeigt schon, dass mit ihnen zu rechnen sein wird und ihre Formkurve ansteigt. Das Spiel in Darmstadt ist der Auftekt von vier Auswärtsspielen in Folge.
"Das ist keine einfache Situation, die uns hier der Spielplan aufzwängt", ist auch Präsident Hans-Peter Klein ünglücklich über die Situation. Spielausfälle und Verschiebungen haben diesen Fall aber eintreten lassen. Nach Darmstadt folgt Ingolstadt, Tabellenführer Frankfurt und die München Rangers. Allerdings lässt Riener das Argument "Auswärtsspiel" nicht gelten: "
Gegen Ingolstadt und München sind es keine weiten Anfahrten. Hier werden uns auch viele Fans begleiten. Das sind keine wirklichen Auswärtsspiele". Gegen Darmstadt allerdings müssen die Wildcats auf den Punkt fit sein, wollen sie weiter um die Meisterschaft mitkämpfen.
