Nicht zuletzt ist das Spiel in Saarbrücken aber auch für beide Mannschaften die wohl letzte Chance, sich noch einmal in Richtung Playoff-Platzierung aufzumachen. Der Sieger des Spiels profitiert also in gleich doppelter Hinsicht.
"Beide Mannschaften stehen unter Zugzwang, befinden sich in einer Must-Win-Situation. München hat die Hurricanes am vergangenen Wochenende überraschend deutlich geschlagen und nicht nur die Hurricanes damit mächtig unter Druck gesetzt. Auch wir spüren den Atem der zuletzt aufstrebenden Cowboys nun wieder deutlicher im Nacken", blickt Sven Gloss auf das brisante Duell am Samstag um 18:00 Uhr im Ludwigspark-Stadion.
Zum Saisonauftakt siegten die Hurricanes denkbar knapp mit 45:44 im Helmut-Schön-Sportpark, profitierten dabei von einem verschossenen Field Goal-Versuch der Phantoms in sprichwörtlich letzter Sekunde. Passempfänger Lukas McCann machte der Wiesbadener Verteidigung in diesem Spiel das Leben schwer, erzielte drei Touchdowns und avancierte zum Matchwinner seiner Hurricanes.
"Wir haben aus den Fehlern gelernt, die wir in dieser Partie gemacht haben, sind in der Defense weitaus besser eingespielt mittlerweile. Wenn unsere Offense ähnlich rund läuft wie beim ersten Aufeinandertreffen, haben wir gute Karten. Die Jungs wissen um die Wichtigkeit dieser Partie, an Motivation und Ehrgeiz wird es garantiert nicht mangeln", so Wiesbadens Cheftrainer Gloss weiter.
Ein ähnlich knappes Spiel wie am 19. Mai in Wiesbaden ist zu erwarten. Dafür sorgt nicht allein die brisante Tabellensituation, sondern auch die Tatsache, dass sich beide Mannschaften seit einigen Jahren bestens kennen. Schon zu gemeinsamen Zweitliga-Zeiten lieferte man sich hart umkämpfte Duelle. Im vergangenen Jahr teilte man sich die Siege in den beiden Aufeinandertreffen. Über eine Wiederholung der ausgeglichenen Bilanz im direkten Vergleich dürfte man sich am Samstag aber lediglich auf Seiten der Phantoms freuen.
