skao_privat hat geschrieben: ↑Mi Jul 29, 2026 02:31
Da stelle ich mir dann wieder und wieder die Frage. Was soll denn eigentlich dann das Ziel sein? Spannender und interessanter Sport oder Nachwuchsförderung? Was wird denn das Ziel mit einem deutschen Quarterback zu spielen? Was wäre der Gewinn, die Bereicherung die sich sich lohnt anzugucken? Das Problem ist doch nicht die Nationalität, sondern die Leistungsfähigkeit eines Spielers. Jahr um Jahr das gleiche Problem. Eine Organisation kümmert sich darum auf möglichst professionellen Wege, möglichst viel Leistung für das bereitzustellen, was in ihrem Etat steht und niemand sonst mit Ausnahme von Dresden macht auf denWeg, das möglichst ideale herauszuholen. Kiel ist untergegangen oder zumindest gerade dabei, Rebels wollen nicht, Düsseldorf kann seit Jahren nicht, Braunschweig muss sich neu erfinden Dann gibt es die Teams, da fällt einem gar nicht mehr ein, was sie denn machen können, weil sie sonst so unscheinbar sind.
Man mäkelt rum wie schlecht die Spieler und die Spiele sind, welche Fehler es gibt. Dann feiern die unterausgestatteten die eigene Nationalität und das tolle Zusammengehörigkeitsgefühl. Was soll das sein? Eine professionelle Liga oder ein Pfadfindertreffen an einem Lagerfeuer, wo man sich tolle Geschichten erzählen kann? Was soll denn der Gewinn sein, mit schlecht ausgebildeten deutschen Spielern auf dem Feld zu stehen und sich leistungsfähigen Spielern zu verweigern? Das ewige Nachwuchs eine Chance geben geht mir fürchterlich gegen den Strich. Sinnfreiromnatik, die wirtschaftliche Unzulänglichkeiten schönfärben soll.
Für mich ist die Liga nicht sonderlich spannend, wenn ich vor der Saison bereits weiß, wer zu 99% im German Bowl stehen wird und das interessante ist, ...
wer wird Zweiter hinter den Bayern?
Klingt für mich ein wenig nach Fußball-Bundesliga.
skao_privat hat geschrieben: ↑Mi Jul 29, 2026 02:31
Da stelle ich mir dann wieder und wieder die Frage. Was soll denn eigentlich dann das Ziel sein? Spannender und interessanter Sport oder Nachwuchsförderung? Was wird denn das Ziel mit einem deutschen Quarterback zu spielen?
Schliessen sich deutscher QB und spannenden und interessanter Sport den aus?
Eine Organisation kümmert sich darum auf möglichst professionellen Wege, möglichst viel Leistung für das bereitzustellen, was in ihrem Etat steht und niemand sonst mit Ausnahme von Dresden macht auf denWeg, das möglichst ideale herauszuholen. Kiel ist untergegangen oder zumindest gerade dabei, Rebels wollen nicht, Düsseldorf kann seit Jahren nicht, Braunschweig muss sich neu erfinden Dann gibt es die Teams, da fällt einem gar nicht mehr ein, was sie denn machen können, weil sie sonst so unscheinbar sind.
Sehr gut erkannt. Es gibt seit immer nur ein oder zwei Teams in der GFL, die "sich auf den Weg machen". Der Weg führt dann aber in die Sackgasse. Der FC Bayern muss aufrüsten, weil er in der Champions League nicht mithalten kann. Dresden und Potsdam rüsten auf, weil sie im Finale aufeinander treffen.
Also das Monarchs-Backup-Team mit den ganzen aktuellen Neuzugängen wäre mindestens im Süden Playoff-Kandidat
Wenn man mal davon absieht, dass ein gebrochener Knochen bei RB #1 jetzt dafür sorgen würde, dass es kein Laufspiel mehr gibt - aber für den Bowl Zuhause reicht auch das vermutlich
skao_privat hat geschrieben: ↑Mi Jul 29, 2026 02:31
Da stelle ich mir dann wieder und wieder die Frage. Was soll denn eigentlich dann das Ziel sein? Spannender und interessanter Sport oder Nachwuchsförderung? Was wird denn das Ziel mit einem deutschen Quarterback zu spielen?
Schliessen sich deutscher QB und spannenden und interessanter Sport den aus?
Nein! Es gab schon Teams, die mit einem deutschen QB deutscher Meister geworden sind.
Überhaupt finde ich dieses ... HG-Spieler = schlechte Qualität und Imports = gute Qualität - Gelaber echt zum ko**en.
Gebt den HG-Spielern eine gute Ausbildung und genügend Spielpraxis nach der Ausbildung! Dann spielen sie genauso gut wie Imports.
Spielverbot für alle Spieler im AFVD mit Collegeerfahrungen in USA, Kanada, Japan oder Mexico haben. Unabhängig von der Nationalität.
Ausnahme für Spieler die VOR ihrer Collegezeit mind. 10 (oder mehr/weniger) Pflichtspiele im Spielbetrieb des AFVD absolviert haben. Unabhängig von der Nationalität.
Dann brauchts etwa 10 Jahre Geduld, und das Niveau auf allen Positionen ist deutlich gestiegen.
Muss man aber wollen.
(und jetzt bitte nicht wieder Anmerkungen wegen EU-Regeln aus dem Arbeitsrecht, die haben 0 mit dem Vereinsrecht zu tun, und in einem Amateurverband -> Satzung keinerlei Anwendung)
skao_privat hat geschrieben: ↑Mi Jul 29, 2026 02:31
Da stelle ich mir dann wieder und wieder die Frage. Was soll denn eigentlich dann das Ziel sein? Spannender und interessanter Sport oder Nachwuchsförderung? Was wird denn das Ziel mit einem deutschen Quarterback zu spielen?
Schliessen sich deutscher QB und spannenden und interessanter Sport den aus?
Nein! Es gab schon Teams, die mit einem deutschen QB deutscher Meister geworden sind.
Die hatten allerdings ne Menge guter Imports um sich herum.
Überhaupt finde ich dieses ... HG-Spieler = schlechte Qualität und Imports = gute Qualität - Gelaber echt zum ko**en.
Gebt den HG-Spielern eine gute Ausbildung und genügend Spielpraxis nach der Ausbildung! Dann spielen sie genauso gut wie Imports.
Nein. So pauschal ist diese Aussage leider einfach nur Quatsch.
Sonny1 hat geschrieben: ↑Mi Jul 29, 2026 19:13
Gebt den HG-Spielern eine gute Ausbildung und genügend Spielpraxis nach der Ausbildung! Dann spielen sie genauso gut wie Imports.
Das ist nicht richtig, da das Angebot an athletisch hochwertigen Sportlern im AF in DE einfach sehr gering ist, da Fußball, Basketball und andere Sportarten hier deutlich attraktiver sind als in den USA.
Schliessen sich deutscher QB und spannenden und interessanter Sport den aus?
Nein! Es gab schon Teams, die mit einem deutschen QB deutscher Meister geworden sind.
Die hatten allerdings ne Menge guter Imports um sich herum.
Das ändert aber nichts daran, dass bei diesen Final-Spielen der deutsche QB den Ami-QB geschlagen hat.
Und der Gegner hatte mindestens genauso viele gute Imports.
Ist es so schwer die gute Leistung eines deutschen QB einfach mal anzuerkennen?
Sonny1 hat geschrieben: ↑Do Jul 30, 2026 12:45
Ist es so schwer die gute Leistung eines deutschen QB einfach mal anzuerkennen?
Würde ich mir sogar öfter wünschen.
Aber es bleibt die Frage wird American Football weltweit dadurch gefördert das einheimische lernen AF zu spielen oder amerikanische Spieler einfach weltweit auf einheimische Teams zu verteilen?
Der Verbandsfootball hat noch jedes Leuchtturmteam kleinbekommen!
Grinch1969 hat geschrieben: ↑Do Jul 30, 2026 13:06
Aber es bleibt die Frage wird American Football weltweit dadurch gefördert das einheimische lernen AF zu spielen oder amerikanische Spieler einfach weltweit auf einheimische Teams zu verteilen?
Am besten beides.
Imports in begrenzter Menge zulassen, denn die HG-Spieler können viel von ihnen lernen.
Durch eine Import-Begrenzung wäre aber trotzdem gewährleistet, dass die HG-Spieler genügend Spielpraxis bekommen um sich permanent zu verbessern.
Mehrere Ligen, darunter auch eine Vereins-Liga (AFL), in Europa bekommen so ein Agreement hin.
Bei der GFL wird es aber nicht passieren, weil manche Vereine bei so einem Agreement nicht mitmachen werden.
Ich glaube, dass unsere Regeln bzgl. A`s eigentlich ausreichend sind. Problematisch sind nur die vielen Schlupflöcher, wie aus einem A ein E gemacht werden kann. Und in der Tat wäre dafür eine Beleuchtung der sportlichen Historie eines Spielers interessant / hilfreich / sinnvoll...
Ggfs. kann hier auch wieder auf die frühere Regelung mit A und E Imports zurück gegriffen werden?!
Grundsätzlich bin ich aber schon der Meinung, dass Imports nötig sind für z. B. ein besseres Leistungsniveau - dadurch sollten dann auch die deutschen Spieler profitieren und besser werden.
Deutschen QB als Starter sehe ich in der GFL 1 eher schwierig, wenn sogar Teams aus der Regionalliga mit A´s gespickt sind... Der Leistungsdruck und der Anspruch, der an einen QB gestellt wird ist schon enorm. Damit muss ein (junger) Mensch auch erst einmal umgehen können. Auch oder gerade weil sich US Imports zu 100% auf den Sport konzentrieren können, regionale Spieler aber in der Ausbildung, im Studium oder Beruf stecken...
Das liegt daran, dass die A/E Regel an die Nationalität gebunden ist.
Der Leistungsvorsprung kommt aber nicht durch den Pass, sondern durch die Collegeausbildung, egal welche Nationalität.
Die Importregel muss also korrekterweise an genau diesem Umstand ausgelegt werden.
Und was das Lernen vom Importspieler angeht:
Dieses Märchen wird seit Jahrzehnten von Coaches ihren deutschen Spielern erzählt, damit sie weiterhin zum Training kommen. Weder der Trainer, noch der deutsche Spieler noch das Training wird besser weil ein A-Spieler mitmacht.
Umgekehrt macht es einen Sinn: Der Deutsche der in einem amerikanischen Programm (Schule, College) mitmacht, wird besser.
Und wenn man vom zugucken soviel lernen kann... dann kann der deutsche auch auf der Tribüne sitzen...da sieht man besser. Da wird er schneller besser.
Nein! Es gab schon Teams, die mit einem deutschen QB deutscher Meister geworden sind.
Die hatten allerdings ne Menge guter Imports um sich herum.
Das ändert aber nichts daran, dass bei diesen Final-Spielen der deutsche QB den Ami-QB geschlagen hat.
Und der Gegner hatte mindestens genauso viele gute Imports.
Das stimmt so halt auch nicht.
Ist es so schwer die gute Leistung eines deutschen QB einfach mal anzuerkennen?
Ist es so schwer sachlich und vor allem realistisch zu sein? Keiner hat diesen QBs ihre Leistung aberkannt, aber realistisch einordnen sollte man es schon. Nein, die haben nicht auf dem Niveau wie Top-Imports gespielt, und nein, nicht die dt. QBs haben die Ami-QBs besiegt, es haben immer noch Teams gegeneinander gespielt.