Wird Zeit dass sich die Panthers von der Liga trennen.
Saison 2027
- Grinch1969
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Re: Saison 2027
Der Verbandsfootball hat noch jedes Leuchtturmteam kleinbekommen!
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Kink_of_kings
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Re: Saison 2027
Ich sehe das Ganze tatsächlich anders. Durch die neue Professionalisierung in der GFL können halt leider nicht alle Teams mithalten. Das ist für diese Standorte und vor allem für diese Menschen sehr schade. Gerade wenn dort lange Football Traditionen dahinterstehen. Aber das sind nun mal die Konsequenzen aus dem Wandel in der GFL. Man hatte die Wahl: Entweder man bleibt Nischensport und spielt auf irgendwelchen Bolzplätzen oder man strebt eine (Teil‑)Professionalisierung an und versucht damit, die Nummer 5 in Deutschland zu werden. Dass dies nicht jeder Standort mittragen wird, war klar, daher auch die Verkleinerung. Jetzt kann man dem hinterher trauern und sagen: „Früher war alles besser“, aber war es das? Weiß ich nicht. Man konnte früher mit weniger Geld und Aufwand in der GFL spielen, das stimmt, aber so sah das Ergebnis dann auch aus. Ich persönlich empfinde die Entwicklung von der GFL 1 und GFL 2 aus Fansicht echt super. Die Qualität der Streams oder der Spieltage ist schon sehr gut. Gerade wenn ich es vergleiche, wie es früher war.TemplateR hat geschrieben: ↑Fr Okt 23, 2026 20:29 Erst die hartnäckige Gerüchte der "Düsseldorf Panthers"-Insolvenz, jetzt die offizielle Rückzug der Haarland Hurricans von der GFL. In den letzten Jahren hat sich Football-Deutschland in eine langsame, tickende Zeitbombe sich entwickelt, welche sich immer lauter wird.
Ich schätze, wenn sich in Deutschland nichts gravierendes passiert dann könnte sich der negativen Trend sogar dramatischer sich entwickeln.
Das Wichtigste ist aber, dass die Jugendarbeit nicht weiter so stümperhaft von manchen Vereinen betrieben wird. Gerade hier wird das Fundament für die nächsten Jahre gelegt. Man wird langfristig das Niveau der Liga nur erhöhen können, wenn man früh anfängt, die Kinder und Jugendlichen auszubilden. Das bedeutet, dass man dort nicht einfach einen Betreuer hinstellt, sondern früh von Anfang an die Leute ausbildet mit herausragenden Coaches. Man muss früh dabei sein, um Kinder und Jugendliche durch Vereinsheime und Ganztagsbetreuung an die Vereine zubinden.
Tut man dies nicht, wird man das Niveau der Liga nur durch noch mehr Imports erhöhen können.
Alles in allem wird sich in Football Deutschland ein Zwei-Klassen-System etablieren. Ein (semi‑)professionelles Ligensystem bestehend aus GFL1 und GFL2, in dem sich Teams auf einem professionellen Niveau in deutschen Stadien gegeneinander antreten. Dies wird ein ganz exklusiver elitärer Club werden, in dem sich nur Teams aus wahrscheinlich Großstädten etablieren können, weil diese die Infrastruktur und den Wirtschaftsraum mitbringen für große Sponsoren, um sich dies langfristig gesund leisten zu können.
Darunter wird es weiterhin den Amateurbereich geben, wo das Höchste die Regionalliga sein wird, weil es genug Vereine geben wird, welche sich aus unterschiedlichen Gründen diesen Club namens GFL 1 oder GFL2 nicht leisten können. Somit wird für viele Vereine das absolute Ziel sein, in die Regio aufzusteigen und dort zu spielen, weil alles andere nicht realistisch ist. Da müsste sich der Verband nur überlegen, ob es nicht sinniger wäre, diese Vereine durch Verzicht auf Imports mehr als Ausbildungsvereine zu nutzen. Gerade wenn es Wechselsummen gibt, wenn Spieler zu GFL 1 oder GFL 2 Vereinen wechseln, sollte ähnlich wie im Fußball der ausbildende Verein entschädigt werden.
Re: Saison 2027
Wovon träumst du nachts?
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Kink_of_kings
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Re: Saison 2027
Von einem GFL Bowl in der ausverkauften Allianz Arena.
Von einer Professionalisierung des Football in Deutschland. Im Fußball hat es auch geklappt. Es muss vom Verband nur einheitlich eingeführt werden. Ich sehe das technisch gar nicht so schwierig. Schwieriger wird es, eine Mehrheit dafür zu finden.
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MyDearMissSophie
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Re: Saison 2027
Ich bin da voll bei Dir. Die Mehrheit zu bekommen ist die eine Sache. Die andere ist aber, wie viel Standorte überhaupt die Professionalisierung mitmachen können. Eine Fünfer-Liga wird langfristig auch nicht tragen.
Re: Saison 2027
Würde in etwa so stimmen (mal abgesehen von der für mich seltsamen Idee einer "Ganztagsbetreuung" für Jugendspieler, das klingt mir doch sehr nach Träumen von US-Verhältnissen mit Schulanbindung, reichlich Freiwilligen und Geld), gäbe es nicht die Rosinenpickerligen (ELF, EFA, AFLE). Nachdem die zunächst ganze Standorte abgeworben und dort GFL Wüsten hinterlassen haben, werden derzeit immer noch kontinuierlich ein guter Teil der besseren im AfVD ausgebildeten Spieler absorbiert.Kink_of_kings hat geschrieben: ↑So Okt 25, 2026 12:24Ich sehe das Ganze tatsächlich anders. Durch die neue Professionalisierung in der GFL können halt leider nicht alle Teams mithalten. Das ist für diese Standorte und vor allem für diese Menschen sehr schade. Gerade wenn dort lange Football Traditionen dahinterstehen. Aber das sind nun mal die Konsequenzen aus dem Wandel in der GFL. Man hatte die Wahl: Entweder man bleibt Nischensport und spielt auf irgendwelchen Bolzplätzen oder man strebt eine (Teil‑)Professionalisierung an und versucht damit, die Nummer 5 in Deutschland zu werden. Dass dies nicht jeder Standort mittragen wird, war klar, daher auch die Verkleinerung. Jetzt kann man dem hinterher trauern und sagen: „Früher war alles besser“, aber war es das? Weiß ich nicht. Man konnte früher mit weniger Geld und Aufwand in der GFL spielen, das stimmt, aber so sah das Ergebnis dann auch aus. Ich persönlich empfinde die Entwicklung von der GFL 1 und GFL 2 aus Fansicht echt super. Die Qualität der Streams oder der Spieltage ist schon sehr gut. Gerade wenn ich es vergleiche, wie es früher war.TemplateR hat geschrieben: ↑Fr Okt 23, 2026 20:29 Erst die hartnäckige Gerüchte der "Düsseldorf Panthers"-Insolvenz, jetzt die offizielle Rückzug der Haarland Hurricans von der GFL. In den letzten Jahren hat sich Football-Deutschland in eine langsame, tickende Zeitbombe sich entwickelt, welche sich immer lauter wird.
Ich schätze, wenn sich in Deutschland nichts gravierendes passiert dann könnte sich der negativen Trend sogar dramatischer sich entwickeln.
Das Wichtigste ist aber, dass die Jugendarbeit nicht weiter so stümperhaft von manchen Vereinen betrieben wird. Gerade hier wird das Fundament für die nächsten Jahre gelegt. Man wird langfristig das Niveau der Liga nur erhöhen können, wenn man früh anfängt, die Kinder und Jugendlichen auszubilden. Das bedeutet, dass man dort nicht einfach einen Betreuer hinstellt, sondern früh von Anfang an die Leute ausbildet mit herausragenden Coaches. Man muss früh dabei sein, um Kinder und Jugendliche durch Vereinsheime und Ganztagsbetreuung an die Vereine zubinden.
Tut man dies nicht, wird man das Niveau der Liga nur durch noch mehr Imports erhöhen können.
Alles in allem wird sich in Football Deutschland ein Zwei-Klassen-System etablieren. Ein (semi‑)professionelles Ligensystem bestehend aus GFL1 und GFL2, in dem sich Teams auf einem professionellen Niveau in deutschen Stadien gegeneinander antreten. Dies wird ein ganz exklusiver elitärer Club werden, in dem sich nur Teams aus wahrscheinlich Großstädten etablieren können, weil diese die Infrastruktur und den Wirtschaftsraum mitbringen für große Sponsoren, um sich dies langfristig gesund leisten zu können.
Darunter wird es weiterhin den Amateurbereich geben, wo das Höchste die Regionalliga sein wird, weil es genug Vereine geben wird, welche sich aus unterschiedlichen Gründen diesen Club namens GFL 1 oder GFL2 nicht leisten können. Somit wird für viele Vereine das absolute Ziel sein, in die Regio aufzusteigen und dort zu spielen, weil alles andere nicht realistisch ist. Da müsste sich der Verband nur überlegen, ob es nicht sinniger wäre, diese Vereine durch Verzicht auf Imports mehr als Ausbildungsvereine zu nutzen. Gerade wenn es Wechselsummen gibt, wenn Spieler zu GFL 1 oder GFL 2 Vereinen wechseln, sollte ähnlich wie im Fußball der ausbildende Verein entschädigt werden.
Mehr und bessere Jugendarbeit (außer wenn man sie wirklich in die Breite tragen könnte) kommt daher nur bedingt GFL1 und GFL2 zugute. Das (und der Verlust an Sponsoren und Sichtbarkeit) wirft GFL1&2 je nach Betrachtungsweise in vieler Hinsicht um ca. 10 Jahre zurück bzw. führte zur einer Stagnation jenseits der "Leutturmprojekte". Wären aus Kings und Thunder Spitzenteams geworden, die Dresden und Potsdam dauerhaft Zuschauer, Sponsoren und Spieler abgeworben hätten, gäbe es derzeit vermutlich keine GFL Leuchttürme mehr. Selbst Hall hat die nur temporäre Hochphase der Surge deutlich Substanz gekostet.
Von daher sieht man eine Doppelstrategie:
Erstens ein Konsolidieren, was übrig geblieben ist.
Zweitens die Außendarstellung des eingedampften Restes näher an die Konkurrenz bringen, um als Produkt für TV, Sponsoren und Zuschauer im Station halbwegs konkurrenzfähig zu bleiben.
Insoweit clever, da die Rosinenpicker auch die Ausgaben für Außendarstellung zurückgefahren haben, nachdem man sich als "das Regal obendrüber" etabliert und genügen Investorengeld verbrannt hatte. Der Nachschub fertig ausgebildeter Spieler war dann ja bereits gesichert. Im Grunde möchte die GFL den Druck aufrecht erhalten, sollten die Schwierigkeiten der Konkurrenz anhalten. Falls das nicht klappt, steht natürlich jeder Leutturm auf töneren Füßen, weil die Konkurrenz jederzeit wieder ein Team komplett abwerben oder ein Konkurrenzteam am gleichen Standort (zur Not auch in der Nähe) plaziert werden kann. Von daher bleibt nur die Hoffnung, dass die Rosinenpicker nach 5 Jahren geplatzer Businesspläne und gescheiterter überoptimistischer Liga-Erweiterterung das Geld dafür nicht mehr haben bzw. nicht mehr so einfach von Investoren zugesteckt bekommen.
Für sich selbst kann die GFL oder vielmehr der AFVD mit der GFL an der Spitze nicht tun. Von daher ist das Schrumpfen eine Kapitulation, die anerkennt, dass es für diese Breite so nicht mehr reicht bzw. dass man nicht in diese Breite - wie bei der Erweiterung erhofft - hineinwachsen kann.
Mehr Fokus auf Jugendarbeit ist sehr wünschens- und lobenswert, wird aber kaum Nutzen für GFL/GFL2 erbringen, solange die Konkurrenz so weiterbesteht. Und die Decke für die Entwicklung der GFL wird weiterhin sehr niedrig bleiben, solange die Rosinenpicker diese Decke bilden.
Das gilt auch für die Hoffnung zukünftig mehr Teams in größeren Märkten haben zu können, denn entweder gibt es dort schon entsprechende Franchises oder es erfordert einen kompletten Neuaufbau (Zuschauer, Sponsoren, Spieler). Für die GFL2 wird ein solches Niveau ohnehin nicht im Ansatz erreichbar sein, wofür auch die Planung mit 16 Teams spricht. Aber mit nur einem Auf- bzw. Absteiger, ist das offensichtlich auch nicht der Plan, da hofft man offensichtlich eher auf Kontinuität in der GFL1 und einem weitgehend geschlossenen Kreis an Teams. Widerspricht natürlich dem Gedanken eines sportlichen Wettbewerbs, wenn man nur noch als Großstadtteam die hochgeschraubten Anforderungen (Kosten, Anforderung an das Stadion etc.) der GFL1 stemmen kann. Mal sehen, wann zum ersten mal die Idee einer eingleisigen GFL1 mit 8 (maximal 10) Teams lanciert wird, um dies zu ermöglichen. 12 Teams sehe ich da - solange EFA und AFLE existieren - erstmal auch nicht.
Just my 2 cents...
- Grinch1969
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Re: Saison 2027
Heul leise Chantal.
Der Verbandsfootball hat noch jedes Leuchtturmteam kleinbekommen!