Berlin Adler behalten in der Hitzeschlacht im Chemnitzer Sportforum gegen die Chemnitz Crusaders die Nase vorn

Im zweiten Teil des Double Headers kam es zum Duell in der Regionalliga Ost zwischen den Chemnitz Crusaders und den Berlin Adlern.

Nach einem aufgrund der Hitze in der Spielzeit verkürztem Spiel behielten die Berliner vor 219 Zuschauern mit 0:35 (0:15/0:20/0:0/0:0) die Oberhand. Unerbittlich brannte die Sonne auf den Rasen im Hauptstadion des Sportforums Chemnitz, was das Spiel von Anfang an für alle Beteiligten nicht einfach machen. Die Berlin Adler ohne etatmäßigem Quarterback
setzten primär auf das Laufspiel, was auf beiden Seiten des Balles extrem fordernd war. Mit dem Laufspiel waren sie auch gut bedient, denn kaum flog der erste Pass, hatte Manuel Kreische (#40) diesen abgefangen. Allerdings sah die sich die Offense um Quarterback Gerrit Höppner (#1) einer gut eingestellten Defense gegenüber, so dass diese Chance
verpuffte. Die Berliner hingegen marschierten fröhlich über das Feld zum ersten Touchdown - neuer Spielstand 0:7. Nach kurzem Intermezzo der Chemnitzer Offense auf dem Feld, legten die Berliner mit dem nächsten Touchdown zum 0:15. Im Prinzip wiederholte sich nun das Geschehen mehrfach. Die Chemnitzer Offense kam einfach nicht vom Fleck und Berlin
punktete - drei Touchdowns schraubten den Spielstand bis zur Halbzeitpause auf 0:35.

Während Spieler und Coaches sich in den Schatten zurück zogen, startete auf dem Feld die Halbzeit-Show. Zuerst zeigten die Las Zickas ihre Können. Danach waren die anwesenden Maskottchen - Lenny von den Berlin Adlern, Schorsch von Eins Energie und Karli von den Niners - gemeinsam mit den Flag Knights gefordert. In einem kleinen Match präsentierten sie
die kontaktlose Variante des American Football. 

In gemeinsamer Absprache der beiden Teams mit der Schiedsrichter-Crew wurde nun die Entscheidung getroffen, die verbleibende Spielzeit von den üblichen 2x12 Minuten auf 2x4 Minuten zu verkürzen. Die Temperaturen setzten alle Beteiligten ordentlich zu, so dass dies eine vernünftige Entscheidung war. Die Chemnitzer Offense begann auf dem Feld. Leider
gelang es auch diesmal nicht, wenigstens einen neuen ersten Versuch zu erreichen. Den Berlinern ging es aber nicht besser gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Defense der Chemnitz Crusaders. Nach vier Versuch wechselte das Angriffsrecht und das dritte Viertel war bereits vorbei. Plötzlich funktionierte die Offense. Sollten doch noch
Chemnitzer Punkte möglich sein? Runningback Gregor Richter (#33) und Quarterback Gerrit Höppner (#1) trugen den Ball nach vorn. Auch Dominique Ittner (#30) konnte einigen Raumgewinn per Pass erzielen. An der gegnerischen 32-Yard-Linie waren die Bemühungen dann jedoch gestoppt. Steven Arnold (#28) trat zum langen Field-Goal-Versuch an, der
aber leider nicht erfolgreich war. Die Berlin Adler versuchten sich noch an einer Resultatsverbesserung, was aber nicht gelang. Nicht zuletzt auch wiederum dank Manuel Kreische (#40), der ein Fumble auf Berliner Seite eroberte. Der letzte Angriffsversuch der Chemnitz Crusaders bei auslaufende Uhr begann - ohne Erfolg.

Das es gegen die Berlin Adler ein schweres Spiel mit deutlichem Ausgang werden würde, dass war allen Beteiligten von vornherein klar gewesen. Insbesondere die Chemnitzer Defense bekam in diesem Spiel einige Möglichkeiten, Erfahrungen gegen einen solchen starken Gegner zu sammeln. Diese wird in den verbleibenden Spielen noch wichtig werden.
Bereits in der kommenden Woche steht das nächste Heimspiel auf dem Plan. Auf dem Usti-Field empfangen die Chemnitz Crusaders dann die Magdeburg Virgin Guards. Großer Dank gilt allen Beteiligten, welche den Spieltag zu einem Erlebnis gemacht haben. Danke an Karli und Schorsch, an das Stream Team für den Livestream, an die Las Zickas, DJ Alexdony, US Cars, die Munzer Braumanufaktur, Bakos Langos und Cafe Brixx sowie natürlich an die Zuschauer für die sehr gute Stimmung!