Wo man bei einem schweizerisch/amerikanischen Spieler den Zusammenhang zur lokalen/Potsdamer Ausbildung entdeckt würde mich schon interessieren, ebenso beim Rest von deren StarternMaLa hat geschrieben: ↑Mo Aug 03, 2026 15:16 Wenn der bis zur U19 in der Schweiz gespielt hat... ist das dann nicht genau das, was hier sonst gefordert wird? Lokale Ausbildung, dann US College, aber danach möchte man nicht den Weg zurück verbauen?
Oder ist der nun böse, weil er als 2 Jähriger schonmal in den USA die Luft eingeatmet hat? Oder weils um die Royals geht, die eh doof sind?
Zu- und Abgänge Saison 2026
Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Willst du diskutieren oder bist du nur auf Polemik aus?
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Du polterst rein, dass man am besten gleich die A-Regelung abschaffen soll, statt Spieler zu suchen, die einen europäischen Opa oder ein europäisches Haustier haben.
Das ist der Spieler nicht. Der ist in der Schweiz aufgewachsen, wurde in Europa ausgebildet, hat sogar seine Footballkarriere in den USA unterbrochen um in der Schweiz seinen Wehrdienst abzuleisten, hat es trotzdem zum Starter im College geschafft. Und du sprichst ihm jetzt warum auch immer die Eigenschaft ab, in Europa zu spielen, weil er ja nicht Potsdamer ist. Seit wann muss man das sein um in Potsdam zu spielen?
Das ist der Spieler nicht. Der ist in der Schweiz aufgewachsen, wurde in Europa ausgebildet, hat sogar seine Footballkarriere in den USA unterbrochen um in der Schweiz seinen Wehrdienst abzuleisten, hat es trotzdem zum Starter im College geschafft. Und du sprichst ihm jetzt warum auch immer die Eigenschaft ab, in Europa zu spielen, weil er ja nicht Potsdamer ist. Seit wann muss man das sein um in Potsdam zu spielen?
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Es ist doch schon so normal, dass Europäer eingekauft werden, das juckt doch keinen mehr. Ist ja schließlich Profisport.
Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Dass es mir nicht nur um exakt diesen einen Spieler geht, sollte dir auch klar sein. Dass der dreifache amtierende deutsche Meister nicht mal eine U20 melden kann, letztes Jahr noch um Geld für die Jugend betteln musste, damit die Auswärtsfahrt finanziert werden kann, während Imports für die Bank gesigned werden ist meiner Meinung nach ein ziemliches Armutszeugnis. Gab auch schon Berichte, dass man die verbliebenen Locals nur noch Spritgeld für ein Training pro Woche gab, da man sich sonst seine Imports nicht mehr finanzieren kann.Fighti hat geschrieben: ↑Mo Aug 03, 2026 22:10 Du polterst rein, dass man am besten gleich die A-Regelung abschaffen soll, statt Spieler zu suchen, die einen europäischen Opa oder ein europäisches Haustier haben.
Das ist der Spieler nicht. Der ist in der Schweiz aufgewachsen, wurde in Europa ausgebildet, hat sogar seine Footballkarriere in den USA unterbrochen um in der Schweiz seinen Wehrdienst abzuleisten, hat es trotzdem zum Starter im College geschafft. Und du sprichst ihm jetzt warum auch immer die Eigenschaft ab, in Europa zu spielen, weil er ja nicht Potsdamer ist. Seit wann muss man das sein um in Potsdam zu spielen?
Was eine europäische Ausbildung für den AFVD bringen soll ist für mich auch nicht nachvollziehbar.
Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Mein Traum wäre es, wenn die Teams mit der besten Jugendarbeit ins GFL Finale kommen würden
Gab es das schon mal? Ein GFL Finale mit den gleichen Finalisten wie beim Junior Bowl?
Gab es das schon mal? Ein GFL Finale mit den gleichen Finalisten wie beim Junior Bowl?
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Ok, also viel Whataboutism.bfp hat geschrieben: ↑Mo Aug 03, 2026 22:33 Dass es mir nicht nur um exakt diesen einen Spieler geht, sollte dir auch klar sein. Dass der dreifache amtierende deutsche Meister nicht mal eine U20 melden kann, letztes Jahr noch um Geld für die Jugend betteln musste, damit die Auswärtsfahrt finanziert werden kann, während Imports für die Bank gesigned werden ist meiner Meinung nach ein ziemliches Armutszeugnis. Gab auch schon Berichte, dass man die verbliebenen Locals nur noch Spritgeld für ein Training pro Woche gab, da man sich sonst seine Imports nicht mehr finanzieren kann.
Was eine europäische Ausbildung für den AFVD bringen soll ist für mich auch nicht nachvollziehbar.
Und was hat seine Ausbildung mit dem AFVD zu tun?
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Gute Jugendarbeit (in deinem Sinne von "das baut als Programm darauf auf, dass die Spieler bei den Herren weiterspielen") und Finalist im Junior Bowl sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Siehe die Panther seit 25 Jahren. Die prügeln über mehrere Generationen in der Jugend alles weg, Herrenmannschaft knüpft da nicht annähernd an.
Die letzten 25 Jahre war eigentlich immer ein NRW-Team im Junior-Bowl aber seit 2000 kein NRW Team mehr im German Bowl. Schließt es also aus. Und in den 90ern waren zum Beispiel Darmstadt und die Rebels in der Jugend immer mal dabei, dafür nie im German Bowl. Wenn, dann schauen wir da also in die 80er...
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Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Ich hab schon nachgeschaut und kann meine Frage selbst beantworten ... es gab noch nie ein GFL Finale mit den gleichen Teilnehmern wie beim Junior Bowl.Fighti hat geschrieben: ↑Mo Aug 03, 2026 22:54Gute Jugendarbeit (in deinem Sinne von "das baut als Programm darauf auf, dass die Spieler bei den Herren weiterspielen") und Finalist im Junior Bowl sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Siehe die Panther seit 25 Jahren. Die prügeln über mehrere Generationen in der Jugend alles weg, Herrenmannschaft knüpft da nicht annähernd an.
Die letzten 25 Jahre war eigentlich immer ein NRW-Team im Junior-Bowl aber seit 2000 kein NRW Team mehr im German Bowl. Schließt es also aus. Und in den 90ern waren zum Beispiel Darmstadt und die Rebels in der Jugend immer mal dabei, dafür nie im German Bowl. Wenn, dann schauen wir da also in die 80er...
... aber ... es gab einige Jahre, bei denen von einem Team sowohl das Jugend-Team als auch das Herren Team im Finale stand
4x Düsseldorf Panther (1985, 1986, 1988, 1995)
4x Berlin Adler (1989, 1990, 1994, 2009)
2x Cologne Crocodiles (1982, 1993)
1x Hamburg Blue Devils (1998)
1x Stuttgart Scorpions (2007)
1x Schwäbisch Hall Unicorns (2016)
Die Berlin Adler sind sogar in 3 Jahren Deutscher Meister bei den Herren und in der Jugend geworden (1989, 1990, 2009)
Die Düsseldorf Panther haben es 1x geschafft in einem Jahr mit beiden Teams deutscher Meister zu werden (1986)
Aktuell wäre mein Traum GFL Herren Finale Panthers vs. Unicorns ... vielleicht klappt es ja irgendwann ... die Hoffnung stirbt zuletzt ...
Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Das sind aus meiner Sicht zwei verschiedene Dinge.Sonny1 hat geschrieben: ↑Mo Aug 03, 2026 23:50Ich hab schon nachgeschaut und kann meine Frage selbst beantworten ... es gab noch nie ein GFL Finale mit den gleichen Teilnehmern wie beim Junior Bowl.Fighti hat geschrieben: ↑Mo Aug 03, 2026 22:54Gute Jugendarbeit (in deinem Sinne von "das baut als Programm darauf auf, dass die Spieler bei den Herren weiterspielen") und Finalist im Junior Bowl sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Siehe die Panther seit 25 Jahren. Die prügeln über mehrere Generationen in der Jugend alles weg, Herrenmannschaft knüpft da nicht annähernd an.
Die letzten 25 Jahre war eigentlich immer ein NRW-Team im Junior-Bowl aber seit 2000 kein NRW Team mehr im German Bowl. Schließt es also aus. Und in den 90ern waren zum Beispiel Darmstadt und die Rebels in der Jugend immer mal dabei, dafür nie im German Bowl. Wenn, dann schauen wir da also in die 80er...
... aber ... es gab einige Jahre, bei denen von einem Team sowohl das Jugend-Team als auch das Herren Team im Finale stand
4x Düsseldorf Panther (1985, 1986, 1988, 1995)
4x Berlin Adler (1989, 1990, 1994, 2009)
2x Cologne Crocodiles (1982, 1993)
1x Hamburg Blue Devils (1998)
1x Stuttgart Scorpions (2007)
1x Schwäbisch Hall Unicorns (2016)
Die Berlin Adler sind sogar in 3 Jahren Deutscher Meister bei den Herren und in der Jugend geworden (1989, 1990, 2009)
Die Düsseldorf Panther haben es 1x geschafft in einem Jahr mit beiden Teams deutscher Meister zu werden (1986)
Aktuell wäre mein Traum GFL Herren Finale Panthers vs. Unicorns ... vielleicht klappt es ja irgendwann ... die Hoffnung stirbt zuletzt ...
Wer im Herrenbereich ein gutes Budget zur Verfügung hat, besitzt sehr gute Chancen, den German Bowl zu erreichen. Im Jugendbereich funktioniert das so eher nicht. Nur weil ich viel Geld in Trainer, Equipment und Infrastruktur investiere, stehe ich noch lange nicht im Junior Bowl. Dafür müssen verschiedene Faktoren zusammenkommen.
Die Schwäbisch Hall Unicorns sind im Herrenbereich nicht nur wegen ihrer hervorragenden Jugendarbeit so erfolgreich, sondern auch, weil sie über ein vergleichsweise hohes Budget verfügen. Dort gelingt die Kombination aus exzellenter Jugendarbeit und einer soliden finanziellen Basis.
Warum sind die Düsseldorf Panther im Jugendbereich seit so vielen Jahren erfolgreich? Ein wesentlicher Grund ist, dass sie seit Jahren hervorragende Arbeit leisten und dadurch wie ein Magnet auf talentierte Nachwuchsspieler aus der Region wirken. Hinzu kommt ein Vorteil, den außerhalb von Nordrhein-Westfalen kaum eine andere Organisation bieten kann: Düsseldorf liegt im Bundesland mit der höchsten Einwohnerzahl und damit auch mit der größten Anzahl aktiver Jugendspieler. Diesen Standortvorteil kann kaum ein anderer Verein kopieren. Lediglich die Cologne Crocodiles konnten diese Dominanz für einen kurzen Zeitraum einmal durchbrechen.
Im Herrenbereich profitiert Düsseldorf dagegen nur begrenzt von seiner ausgezeichneten Jugendarbeit, weil die Jugendabteilung dort fast wie ein eigenständiger Verein innerhalb des Gesamtvereins wirkt. Hinzu kommt ein im Vergleich zu Schwäbisch Hall deutlich kleineres Budget. Deshalb ist eine starke Jugendarbeit allein eben auch nicht der einzig wahre Weg.
Ein weiteres, relativ neues Phänomen ist, dass inzwischen viele gut ausgebildete Jugendspieler gar nicht mehr im Erwachsenen-Tackle-Football ankommen. Immer mehr Spieler wechseln in die USA und kehren teilweise gar nicht mehr zurück. Hinzu kommt, dass nicht wenige Spieler nach ihrem letzten Jugendjahr aufgrund einer Ausbildung oder eines Studiums ihre Footballkarriere beenden. Dadurch sind viele Vereine darauf angewiesen, ihre Kader mit Importspielern aus Europa oder den USA zu ergänzen.
Natürlich könnte man jetzt sagen, man schafft A-Spieler und Spieler mit Dual Passport ab. Das Problem würde dadurch jedoch lediglich auf den europäischen Markt verlagert. Die Vereine mit den größeren Budgets würden sich dann einfach die besten verfügbaren europäischen Spieler sichern. An den Kräfteverhältnissen würde sich letztlich kaum etwas ändern.
Theoretisch ließe sich das Ganze nur mit einem Salary Cap einigermaßen regulieren. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre in verschiedenen europäischen Ligen haben allerdings gezeigt, dass ein Salary Cap in der Praxis nur schwer durchzusetzen ist. Irgendwie gab es immer Möglichkeiten, Spielern zusätzliche Leistungen oder Zuwendungen zukommen zu lassen, die über die eigentlichen Ligaregeln hinausgingen.
Ein guter Mittelweg ist aus meiner Sicht eine Kombination aus einem soliden Budget und einer nachhaltigen Jugendarbeit, so wie sie derzeit beispielsweise Dresden oder Schwäbisch Hall praktizieren. Beides erreicht man allerdings nicht von heute auf morgen. Dafür braucht es eine langfristige Planung, ausreichend personelle Ressourcen und vor allem Menschen, die diese Konzepte auch konsequent umsetzen.
Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Danke für deine interessante und ausführliche EinschätzungPhorcus hat geschrieben: ↑Mi Aug 05, 2026 09:42 Das sind aus meiner Sicht zwei verschiedene Dinge.
Wer im Herrenbereich ein gutes Budget zur Verfügung hat, besitzt sehr gute Chancen, den German Bowl zu erreichen. Im Jugendbereich funktioniert das so eher nicht. Nur weil ich viel Geld in Trainer, Equipment und Infrastruktur investiere, stehe ich noch lange nicht im Junior Bowl. Dafür müssen verschiedene Faktoren zusammenkommen.
Die Schwäbisch Hall Unicorns sind im Herrenbereich nicht nur wegen ihrer hervorragenden Jugendarbeit so erfolgreich, sondern auch, weil sie über ein vergleichsweise hohes Budget verfügen. Dort gelingt die Kombination aus exzellenter Jugendarbeit und einer soliden finanziellen Basis.
Warum sind die Düsseldorf Panther im Jugendbereich seit so vielen Jahren erfolgreich? Ein wesentlicher Grund ist, dass sie seit Jahren hervorragende Arbeit leisten und dadurch wie ein Magnet auf talentierte Nachwuchsspieler aus der Region wirken. Hinzu kommt ein Vorteil, den außerhalb von Nordrhein-Westfalen kaum eine andere Organisation bieten kann: Düsseldorf liegt im Bundesland mit der höchsten Einwohnerzahl und damit auch mit der größten Anzahl aktiver Jugendspieler. Diesen Standortvorteil kann kaum ein anderer Verein kopieren. Lediglich die Cologne Crocodiles konnten diese Dominanz für einen kurzen Zeitraum einmal durchbrechen.
Im Herrenbereich profitiert Düsseldorf dagegen nur begrenzt von seiner ausgezeichneten Jugendarbeit, weil die Jugendabteilung dort fast wie ein eigenständiger Verein innerhalb des Gesamtvereins wirkt. Hinzu kommt ein im Vergleich zu Schwäbisch Hall deutlich kleineres Budget. Deshalb ist eine starke Jugendarbeit allein eben auch nicht der einzig wahre Weg.
Ein weiteres, relativ neues Phänomen ist, dass inzwischen viele gut ausgebildete Jugendspieler gar nicht mehr im Erwachsenen-Tackle-Football ankommen. Immer mehr Spieler wechseln in die USA und kehren teilweise gar nicht mehr zurück. Hinzu kommt, dass nicht wenige Spieler nach ihrem letzten Jugendjahr aufgrund einer Ausbildung oder eines Studiums ihre Footballkarriere beenden. Dadurch sind viele Vereine darauf angewiesen, ihre Kader mit Importspielern aus Europa oder den USA zu ergänzen.
Natürlich könnte man jetzt sagen, man schafft A-Spieler und Spieler mit Dual Passport ab. Das Problem würde dadurch jedoch lediglich auf den europäischen Markt verlagert. Die Vereine mit den größeren Budgets würden sich dann einfach die besten verfügbaren europäischen Spieler sichern. An den Kräfteverhältnissen würde sich letztlich kaum etwas ändern.
Theoretisch ließe sich das Ganze nur mit einem Salary Cap einigermaßen regulieren. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre in verschiedenen europäischen Ligen haben allerdings gezeigt, dass ein Salary Cap in der Praxis nur schwer durchzusetzen ist. Irgendwie gab es immer Möglichkeiten, Spielern zusätzliche Leistungen oder Zuwendungen zukommen zu lassen, die über die eigentlichen Ligaregeln hinausgingen.
Ein guter Mittelweg ist aus meiner Sicht eine Kombination aus einem soliden Budget und einer nachhaltigen Jugendarbeit, so wie sie derzeit beispielsweise Dresden oder Schwäbisch Hall praktizieren. Beides erreicht man allerdings nicht von heute auf morgen. Dafür braucht es eine langfristige Planung, ausreichend personelle Ressourcen und vor allem Menschen, die diese Konzepte auch konsequent umsetzen.
Ich finde auch, dass bei den Monarchs und bei den Unicorns vieles richtig gemacht wird.
Die Panther sind meiner Meinung nach auch auf einem guten Weg, den permanenten Erfolg des Jugendteams immer mehr auch auf das Herren-Team zu übertragen.
Und es gibt noch mehr Teams, die einen hohen Wert auf die Förderung der lokalen Spieler setzen.
Vielleicht sehen wir ja irgendwann mal wieder ein Team, das gleichzeitig die deutsche Meisterschaft bei den Herren und bei den Juniors gewinnen kann.
Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Die Unicorns machen jetzt auch beim Wettrüsten mit Euro-Amerikanern mit und haben QB Walter Kuhlenkamp (zuletzt Danube Dragons) verpflichtet.
https://unicorns.de/news/quarterback-wa ... t-zum-team
Ein Kommentator hat glaube ich mal gesagt, dass Kuhlenkamp einen deutschen Pass hat und deshalb nicht als A-Import zählt.
https://unicorns.de/news/quarterback-wa ... t-zum-team
Ein Kommentator hat glaube ich mal gesagt, dass Kuhlenkamp einen deutschen Pass hat und deshalb nicht als A-Import zählt.
Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Letztes Jahr bei den Hurricanes hatte er jedenfalls mal kein A.
Dementsprechend muss er einen Deutschen- oder wenigstens EU-Pass haben.
Dementsprechend muss er einen Deutschen- oder wenigstens EU-Pass haben.
Re: Zu- und Abgänge Saison 2026
Hier fehlen als Ursache die Rosinenpickerligen EFL, EFA und AFLE, die nicht ausbilden, Jugendarbeit nicht fördern, aber mit die besten lokal ausgebildeten Spieler (die es nicht längerfristig in die USA zieht) aus dem Spielerpool von GFL (und GFL2) abziehen. Wir haben bis heute eine deutlich höhere Leistungsdiskrepanz in der GFL als vor 2021 (was man nun über die Reduzierung der Teams in der Liga zu kaschieren bzw. zu verringern versucht).Phorcus hat geschrieben: ↑Mi Aug 05, 2026 09:42 Wer im Herrenbereich ein gutes Budget zur Verfügung hat, besitzt sehr gute Chancen, den German Bowl zu erreichen. Im Jugendbereich funktioniert das so eher nicht. Nur weil ich viel Geld in Trainer, Equipment und Infrastruktur investiere, stehe ich noch lange nicht im Junior Bowl. Dafür müssen verschiedene Faktoren zusammenkommen.
Die Schwäbisch Hall Unicorns sind im Herrenbereich nicht nur wegen ihrer hervorragenden Jugendarbeit so erfolgreich, sondern auch, weil sie über ein vergleichsweise hohes Budget verfügen. Dort gelingt die Kombination aus exzellenter Jugendarbeit und einer soliden finanziellen Basis.
Warum sind die Düsseldorf Panther im Jugendbereich seit so vielen Jahren erfolgreich? Ein wesentlicher Grund ist, dass sie seit Jahren hervorragende Arbeit leisten und dadurch wie ein Magnet auf talentierte Nachwuchsspieler aus der Region wirken. Hinzu kommt ein Vorteil, den außerhalb von Nordrhein-Westfalen kaum eine andere Organisation bieten kann: Düsseldorf liegt im Bundesland mit der höchsten Einwohnerzahl und damit auch mit der größten Anzahl aktiver Jugendspieler. Diesen Standortvorteil kann kaum ein anderer Verein kopieren. Lediglich die Cologne Crocodiles konnten diese Dominanz für einen kurzen Zeitraum einmal durchbrechen.
Im Herrenbereich profitiert Düsseldorf dagegen nur begrenzt von seiner ausgezeichneten Jugendarbeit, weil die Jugendabteilung dort fast wie ein eigenständiger Verein innerhalb des Gesamtvereins wirkt. Hinzu kommt ein im Vergleich zu Schwäbisch Hall deutlich kleineres Budget. Deshalb ist eine starke Jugendarbeit allein eben auch nicht der einzig wahre Weg.
Ein weiteres, relativ neues Phänomen ist, dass inzwischen viele gut ausgebildete Jugendspieler gar nicht mehr im Erwachsenen-Tackle-Football ankommen. Immer mehr Spieler wechseln in die USA und kehren teilweise gar nicht mehr zurück. Hinzu kommt, dass nicht wenige Spieler nach ihrem letzten Jugendjahr aufgrund einer Ausbildung oder eines Studiums ihre Footballkarriere beenden. Dadurch sind viele Vereine darauf angewiesen, ihre Kader mit Importspielern aus Europa oder den USA zu ergänzen.
A-Spieler abschaffen ließe das ganze System erstmal kollabieren, weil in Europa keine QBs ernsthaft ausgebildet werden. Der Niveauabfall von Spielniveau und in der Qualität der QB Position innerhalb einer Liga wäre zumindest kurz- und mittelfristig drastisch.Natürlich könnte man jetzt sagen, man schafft A-Spieler und Spieler mit Dual Passport ab. Das Problem würde dadurch jedoch lediglich auf den europäischen Markt verlagert. Die Vereine mit den größeren Budgets würden sich dann einfach die besten verfügbaren europäischen Spieler sichern. An den Kräfteverhältnissen würde sich letztlich kaum etwas ändern.
Dual Passport abschaffen wäre sehr sinnvoll, da es Teams mit größeren Budgets erlaubt verhältnismäßig billig einen spürbaren Qualitätsvorteil einzukaufen. Da fehlt es aber an Solidarität innerhalb der GFL bzw. im Verband. Das wäre aber der kurzfristig sinnvollste erste Schritt.
E-Imports bieten deutlich weniger Qualitätsvorteil und sind trotzdem recht teuer. Und der Verband könnte sie recht einfach noch etwas teurer machen. Der Qualitätsvorteil ist zudem mit dem Abzug von Spielern durch die Rosinenepickerligen spürbar gestiegen. Zuvor war dieses "Problem" deutlich geringer.
Sehe ich anders. Schon die Abschaffung der Dual Passports würde spürbar helfen. Ein endgültiges Scheitern der Rosinenpickerligen auch (alternativ könnten die echte Jugendarbeit machen - das wird aber nicht passieren).Theoretisch ließe sich das Ganze nur mit einem Salary Cap einigermaßen regulieren.
Das Salary Cap ist die US-Lösung, die aber rechtssicher nur durch spezielle Ausnahmeregelungen durch den Staat funktionieren kann. ("Wir erlauben euch ein de facto Monopol, wenn ihr es so und so ausgestaltet [und die Spielervereinigung den Details zustimmt].") Auf Vereinsebene wird es so etwas in Europa nicht geben.
Bestenfalls Einzelmaßnahmen, die in eine ähnliche Richtung gehen, wären denkbar. (Im Kern Abgaben, für eine Umverteilung sorgen und reichere Vereine mehr treffen als andere. Die de facto Budgetunterschiede müssten eben runter. Trotzdem wird man mit spürbaren Unterschieden in Sachen finanzieller Ausstattung realistisch gesehen immer leben müssen. Es wäre aber schon viel gewonnen, wenn es teurer werden würde, Qualität einfach zuzukaufen.)
Absolut korrekt. Diesen Sumpf werden ein paar freiwillige Helfer aus der Nachbarschaft (Verband, Liga) nie trockenlegen können.Die Erfahrungen der vergangenen Jahre in verschiedenen europäischen Ligen haben allerdings gezeigt, dass ein Salary Cap in der Praxis nur schwer durchzusetzen ist. Irgendwie gab es immer Möglichkeiten, Spielern zusätzliche Leistungen oder Zuwendungen zukommen zu lassen, die über die eigentlichen Ligaregeln hinausgingen.
Ich persönlich sehe in Hall und Dresden weder echte Leuchtturmprojekte, noch solche an denen sich andere so einfach orientieren können. Aber das wäre jetzt eine andere Diskussion.Ein guter Mittelweg ist aus meiner Sicht eine Kombination aus einem soliden Budget und einer nachhaltigen Jugendarbeit, so wie sie derzeit beispielsweise Dresden oder Schwäbisch Hall praktizieren. Beides erreicht man allerdings nicht von heute auf morgen. Dafür braucht es eine langfristige Planung, ausreichend personelle Ressourcen und vor allem Menschen, die diese Konzepte auch konsequent umsetzen.