Bayernliga 2026

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Wettbewerbsverzerrer
DLiner
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Registriert: Mi Jun 26, 2024 21:20

Re: Bayernliga 2026

Beitrag von Wettbewerbsverzerrer »

Ich kann dazu tatsächlich etwas wertvolles sagen:
Ich habe die letzten 15 Jahre ungefähr 5-8 Coaches (darunter 2 Frauen) kennengelernt, die alle besser gewesen wären für die Teams in ihren Umkreis als das was man stattdessen aufgeboten hat.
Die konnten alle die Regeln, die Etikette und waren Coaching technisch eher schon für GFL 1-2 gedacht anhand ihres Wissens.
Und es ist bei allen so ziemlich das gleiche:
Entweder wurden die ersetzt von Amis - die am Ende nie bleiben und keiner Mannschaft nachträglich etwas bringen.
Sonst wären Teams wie die Bulls oder Vikings wesentlich weiter gekommen die Jahre.
Das ist einer der Hauptgründe:
die Leute werden von den eigenen Leuten behandelt als wären sie Austauschware.
Schließlich ist ja der Coach dem Vorstand „unterstellt“ - selbst wenn der durchschnittliche LL Vorstand selbst kompletten Müll coacht - er ist ja der Vorstand und muss nur deswegen Recht haben und respektiert werden (selbst wenn die persönliche Leistung darin liegt jedes Spiel mit 70 Punkten Differenz zu verlieren wie ein paar der Experten hier…)
Dann kommt noch dazu, dass man für Imports immer Geld hat, aber den eigenen Leuten kein Benzingeld zahlt (oft schon mitbekommen usw.).
Die eigenen Coaches werden nicht gefördert (die meisten haben nur einen Schein weil sie einen machen mussten, sonst hätte man ihnen auch den nicht gezahlt).
Oder man ist der „neue“ und wird immer den Status des Außenseiters gedrückt bekommen von oben. Da ist dann das Prinzip „wir wollen das nicht, wir haben das immer so gemacht“ der perfekte Vorwand jeden motivierten Coach die Lust zu nehmen.

Dass es immer weniger (vor allem gute und fähige) Coaches gibt, wundert mich. Die guten und fähigen Coaches haben wegen den Umständen die sich nicht verbessert haben hingeschmissen.
Ich verstehe sie auch.
In deiner Region geht nichts, dann bleibt nur noch teilweise 80-100km (je nach Region) zur nächsten Mannschaft.
Dass das keiner mehr 400 Euro aus seinem Tank bezahlen, um am Ende in einem Team zu sein wo dir nur Steine in den weg gelegt werden.

Ich denke sogar, dass Football an genau dieser Lokalpatrioten Dummheit zerbrechen wird.
Die selben Vorstände die die Leute verloren haben, sind de fakto genau die deren Teams seit Jahren komplett unterirdisch auftreten.
Dann sollen sie ihre Teams und ihren Film halt alleine machen denkt sich jeder gute Coach und meidet den Sport.
Die Football Welt will es selbst so. In wenigen Jahren wird Football in Deutschland auf das geschrumpft sein, was es in den 90ern war.
Der Fernseh Hype stirbt dieses Jahr als erstes, des Rest wird folgen.
Zu teuer, zu viele Köche die den Brei verderben.
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