Nach dem Sieg der Berliner im BIG6 Wettbewerb und dem Kieler Erfolg im EFAF Cup trifft am Sonntag ab 15 Uhr im Berliner Jahn-Sportpark die derzeitige europäische Football-Elite aufeinander. Beim GFL-Spiel des Tabellenfünften Berlin Adler gegen den Tabellenzweiten Kiel Baltic Hurricanes geht es nicht nur um wichtige Punkte im Kampf um die begehrten Playoffplätze.
Am zehnten Spieltag der GFL Süd kommt es am Sonntag im Esslinger Eberhard-Bauer-Stadion zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen dem Tabellenführer und dem härtesten Verfolger. Dann nämlich, wenn die Stuttgart Scorpions die Schwäbisch Hall Unicorns zum Derby erwarten.
am Sonntag um 15 Uhr ist es soweit: Die Munich Cowboys kommen nach Kempten. Das Team aus der Landeshauptstadt, dass die Comets vor knapp zwei Jahren in der Relegation zweimal geschlagen hat und das vor einigen Wochen knapp im eigenen Stadion gegen die Comets gewinnen konnte.
Das Gastspiel der Schwäbisch Hall Unicorns bei den Stuttgart Scorpions am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr im Esslinger Eberhard-Bauer-Stadion kann bereits eine Vorentscheidung bringen: Verlieren die Haller, dann sind sie quasi raus aus dem Rennen um den Südtitel.
Mit einem 34:25 Sieg im Gepäck traten die Marburg Mercenaries die Rückreise vom Auswärtsspiel in Mannheim an. Vorausgegangen waren vier schweisstreibende, teilweise hochemotional geführte Quarter, an deren Ende sich die "Söldner" als verdiente Sieger fühlen durften. Schlüsselszene der Partie sicherlich der Interception- Return Touchdown von Curtis Slater Mitte des letzten Viertels.
Die Allgäu Comets haben auch bei den Stuttgart Scorpions kein Glück. Mit 28:31 unterlagen sie dem Tabellenführer, der bis dato alle Spiele gewinnen konnte.
Die Cologne Falcons haben bei ihrem Heimspiel gegen die Berlin Rebels nichts anbrennen lassen und den Gegner mit 62:19 wieder an die Spree geschickt. Dabei zeigte der wieder genesene Kölner Spielmacher Robert Demers eine fast fehlerfreie Leistung und warf alleine vier Touchdown-Pässe und erzielte 306 Yards.
Die bisherige Bilanz der German Football League 2014 macht eines deutlich klar: Es existiert eine Zweiklassengesellschaft in Liga Nord. Fünf Mannschaften kämpfen um vier zur Verfügung stehende Playoff-Plätze. Zwei Teams zittern im Tabellenkeller, hoffen auf den einen Sieg, der die Entscheidung bringt.
Das GFL-Team der Berlin Adler verliert eine Woche nach dem Endspielerfolg in der Big 6 beim Deutschen Meister mit 7:56 (0:21, 7:21, 0:14, 0:0) und rutscht auf Platz 5 in der Tabelle der Gruppe Nord ab.
Am Samstag empfingen die Mannheimer den Tabellen-Dritten, die Mercenaries aus Marburg. Wer aufgrund der Tabellensituation ein eindeutiges Spiel erwartet hatte, wurde schnell überrascht: Bei sommerlichen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit bekamen die Zuschauer ein hart umkämpftes Spiel zu sehen.
Auch in ihrem siebten Spiel in der GFL-Saison 2014 blieben die Raubkatzen zahnlos und unterlagen den Gästen von der Elbe klar mit 6:47 (0:13, 0:14,6:14,0:6).
Die Stuttgart Scorpions bleiben auch nach dem neunten Spiel der Saison 2014 ungeschlagen und führen mit neun Siegen weiterhin die Tabelle der GFL Süd an. Bis der jüngste Sieg gegen den Aufsteiger aus Kempten - die Allgäu Comets - jedoch unter Dach und Fach war, war ein hartes Stück Arbeit vonnöten.
Nur eine Woche ist es her, als die Berlin Adler im Eurobowl XXVIII die New Yorker Lions knapp mit 17:20 besiegen konnten. Beim heutigen GFL-Spiel präsentierten sich die Hausherren aus Braunschweig in einem ganz anderen Bild und zeigten den Gästen aus der Hauptstadt ihre Grenzen auf.